Nach Malaysia, Thailand: Jetzt kommen die Filipinos
Südostasien boomt und ist für Motorrad-Hersteller ein lukrativer Markt. Nach Rennfahrern aus Malaysia, Indonesien und Thailand debütiert beim Superbike-Meeting in Thailand ein Filipino.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Motorsport in Südostasien lässt sich nicht mit jenem in Europa vergleichen, dennoch entwickelt sich gerade der Zweiradsport in rasender Geschwindigkeit. Wurden noch vor wenigen Jahren überwiegend mit kleinvolumigen Bikes Rennen gefahren, sind in den meisten nationalen Kategorien mit 600 oder 1000 ccm selbstverständlich. Zu den wichtigsten Ländern in Südostasien gehören Indonesien, Malaysia und Thailand. Aus diesen Ländern haben es bereits Rennfahrer in verschiedene Weltmeisterschaften geschafft. Die Philippinen hinken in Sachen Motorsport zurück, doch auch dort tut sich etwas.
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Beim Meeting in Buriram/Thailand debütiert erstmals ein Filipino in einer Weltmeisterschaft. Timothy Joseph Cua Alberto, der 2018 mit einer Ducati Panigale R an der Superstock-1000-EM teilnahm und zuvor auch bereits in der italienischen Superbike-Meisterschaft fuhr, , ersetzt den verletzten Rob Hartog. Neben der neuen Rennstrecke muss sich der 21-Jährige auch an die Kawasaki ZX-6R des Niederländers gewöhnen. Übrigens: Die Philippinen sind die 42 Nation, die mit einem Vertreter an der Supersport-WM teilnehmen. Die Philippinen selbst haben keine Rennstrecke von internationalem Format. Mit einer FIA-Homologation (Grade 4) können der 4,2 km lange Clark International Speedway sowie der 3,7 km lange Batangas Racing Circuit aufwarten. Grade 4 ist die unterste FIA-Kategorie. Auf beiden Pisten gastiert auch die nicht üppig besetzte Philippinische Superbike-Serie. Vier weitere permanente Rennstrecken sind eher für Go-Karts, Scooter und Minibikes geeignet.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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