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Nicolo Bulega (Ducati): Aegerter machte Unterschied

In der Supersport-WM 2023 mauserte sich die Ducati 955 V2 zum siegfähigen Paket. WM-Leader Nicolo Bulega sagt aber, dass das auch mit dem Abgang des zweifachen Yamaha-Weltmeisters Dominique Aegerter zusammenhängt.

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Seit 2022 treten in der Supersport-WM unterschiedliche Motorradkonzepte gegeneinander an. Neben den traditionellen 600er-Motorräder von Yamaha, Kawasaki und Honda sehen wir unter dem Label ‹Next-Generation› die Ducati 955 V2, Triumph Street Triple 765 RS, MV Agusta F3 800. Beim Meeting in Donington Park in diesem Jahr debütierte außerdem die Suzuki GSX-R750 in der mittleren Kategorie seriennahen Weltmeisterschaft.

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Im ersten Jahr war Ducati der einzige Hersteller der Next-Generation, der kein Rennen gewinnen konnte; 2023 ist das V2-Motorrad das dominierende Bike. Nicolo Bulega führt die Gesamtwertung mit acht Siegen und zwölf Podestplätzen aus 14 Rennen an, für einen weiteren Sieg sorgte Federico Caricasulo.

Die Ausbeute der übrigen Hersteller dagegen bescheiden: Yamaha gewann drei Rennen, MV Agusta zwei und Kawasaki eines.

In Donington Park wurde im zweiten Rennen sogar das gesamte Podium von Ducati in Beschlag genommen! Von einer Überlegenheit will Bulega deswegen aber nichts wissen.

"Die Ducati ist sicher ein hervorragendes Motorrad, mit dem man ein sehr hohes Niveau erreichen kann. Ich denke aber nicht, dass stärker als die Bikes der anderen Hersteller ist", sagte der Italiener. "Ich fahre im selben Team wie 2022 und bin noch derselbe Fahrer – aber damals hat Yamaha quasi alles gewonnen. Würde Aegerter in die Supersport-WM zurückkommen, wäre er nur schwer zu besiegen. Es ist nicht nur das Motorrad, klar ist die Ducati gut, für schnelle Rundenzeiten muss man aber auch in den Kurven schnell sein und nicht nur auf den Geraden."

Zur Erinnerung: Der Schweizer gewann die Supersport-WM 2022 mit 17 Siegen (von 24 möglichen) überlegen.

Wie zur Bestätigung seiner Aussage feierte Yamaha-Pilot Stefano Manzi in Imola einen Doppelsieg, dennoch beträgt der Vorsprung von Bulega ordentliche 41 Punkte auf den WM-Zweiten Manzi, trotz eines technisch bedingten Ausfalls.

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