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Phillip Island: Broc Parkes bleibt vorne

Auch im zweiten Qualifying der Supersport-WM blieb der Australier Mass der Dinge. Die Konkurrenten sind ihm aber dichter auf die Pelle gerückt.

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In den ersten 25 Minuten des zweiten Qualifyings tat sich auf den vorderen Positionen gar nichts. Erst dann brachte Kenan Sofuoglu (TR/Kawasaki) nach mehreren vergeblichen Versuchen eine Zeitenverbesserung zu Stande und verdrängte Fabien Foret von Platz 4 aus der ersten Reihe. Auch Sofuoglus Teamkollege Sheridan Morais (ZA) machte einen Sprung von Platz 12 auf sechste Position.

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In den letzten zehn Minuten gingen die meisten Piloten noch einmal mit einem frischen Reifen auf die Piste. Die Top-4 (Parkes, Cluzel, Lowes, Sofuoglu) hatten sich mittlerweile um nur 45/1000 sec zusammengeschoben. Broc Parkes, der das Wochenende bisher dominiert hatte, schien das zu beunruhigen. Wie auf Kommando fuhr der Ten Kate-Pilot in 1.34,445 min eine neue Bestzeit und hatte damit immerhin ein Polster von 113/1000 sec. Parkes handelte richtig!

Gefahr ging insbesondere von seinen Markenkollegen Jules Cluzel (F) und Sam Lowes (GB) aus. GP-Umsteiger Cluzel fuhr in der Schlussphase mehrfach Sektorbestzeiten, büsste im letzten Streckenabschnitt aber immer wieder Zeit ein. Besser machte es Sam Lowes, der seinen PTR-Kollegen von Platz 2 verdrängte. An der Pole-Position von Parkes änderte sich aber aber nichts mehr. Sofuoglu blieb auf Vier.

Im von Honda und Kawasaki dominierten Feld stellt Alex Baldolini (I) vom Team-Suriano die beste Triumph auf Position 7. Für Yamaha erreichte Massimo Roccoli (I) Startplatz 11.

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Positiv machten die beiden osteuropäischen Honda-Piloten Balasz Nemeth (H/8.) und Pawel Szkopek (PL/10.) auf sich aufmerksam. Auch GP-Umsteiger Lukas Pesek (CZ) kann als Zwölfter mit seinem bisherigen Debüt in der Supersport-WM zufrieden sein.

Die Piloten aus Österreich und der Schweiz fuhren dagegen mit über vier Sekunden Rückstand die rote Laterne unter sich aus. Erst kurz vor Schluss konnte der Österreicher Yves Polzer deutlich nachlegen und sich mit letztendlich 2,9 sec Startplatz 27 sichern. Thomas Caini (CH) konnte sich im Vergleich zum ersten Qualifying zwar auch um 0,9 sec steigern, doch das reichte trotzdem nur zu Platz 28 mit 4,5 sec Rückstand.

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