Phillip Island: Kenan Sofuoglu kann viel schneller
Obwohl sich Kenan Sofuoglu am zweiten und letzten Supersport-Testtag auf Phillip Island auf Long-runs konzentrierte, blieb er vorne. Kevin Wahr steigerte sich auf Rang 16.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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0,015 sec fuhr Kawasaki-Pilot Kenan Sofuoglu heute schneller als am Montag. Das passierte aber eher so nebenher. "Im Vergleich zu meinen Gegnern war meine Rundenzeit schon am Montag wirklich gut", sagte der Türke zu SPEEDWEEK.com. "Ich weiß, dass der Schlüssel zum Sieg auf Phillip Island die Reifen sind. Man muss die Abstimmung des Motorrades so hinbekommen, dass die Reifen über die Renndistanz halten."
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Der dreifache Weltmeister hat dazugelernt in den vergangenen Jahren. In seiner Zeit bei Ten Kate Honda schimpfte er noch wie in Rohrspatz, dass er nicht so schnell fahren kann wie er möchte, weil die Reifen das nicht aushielten. "Heute Morgen habe ich zwei Renndistanzen abgespult, die liefen nicht schlecht", unterstrich Sofuoglu. "Meine Pace ist gut, ich habe erreicht was ich wollte. Die neuen Reifen von Pirelli sind wirklich gut. Das sieht man an den Rundenzeiten. Beinahe jeder fährt so schnell wie ich letztes Jahr im Qualifying. Auf Startplatz 1 zu fahren war für mich nie schwer. Jetzt bin ich aber auch über die Distanz gut. Wenn ich richtig pushe, kann ich 1:32 min fahren."
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Ein riesiger Sprung nach vorne gelang Jules Cluzel, als seine MV Agusta am Dienstagmittag endlich lief. Davor war der ehemalige Vizeweltmeister nie näher als bis auf 2 sec an die Spitze herangekommen, brachte kaum eine vernünftige Runde zustande. "Jetzt funktioniert endlich das Runterschalten", jubelte der Franzose. "Ich konnte zehn Runden am Stück fahren, ich bin wirklich glücklich. Meine Rundenzeit ist nicht so schlecht, jetzt können wir damit beginnen am Motorrad zu arbeiten."
Kevin Wahr konnte seinen Rückstand nach einem Sturz am Morgen am Nachmittag von 2,3 auf 1,6 sec reduzieren und kam auf Platz 16. Phillip-Island-Test, die Bestzeiten beider Tage
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1.Kenan Sofuoglu (TR), Kawasaki, 1:33,506 min 2.Patrick Jacobsen (USA), Kawasaki, +0,281 sec 3.Michael van der Mark (NL), Honda, +0,452 4.Jules Cluzel (F), MV Agusta, +0,478 5.Ratthapark Wilairot (T), Honda, +0,481 16. Kevin Wahr (D), Yamaha, +1,646
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