Randy Krummenacher: «25 Jahre Sport wie geraubt»
Seit 25. März leidet Randy Krummenacher unter Long-Covid und musste deshalb seinen Saisonstart verschieben. Sein Comeback bei der Italienischen Superbike-Meisterschaft endete mit einem Wadenbeinbruch.
Von 2016 bis 2021 war Randy Krummenacher im SBK-Fahrerlager, seine erfolgreichste Saison hatte er 2019, als er mit Yamaha Supersport-Weltmeister wurde. Für dieses Jahr unterschrieb der Zürcher Oberländer einen Vertrag für die Endurance-WM sowie die Italienische Superbike-Meisterschaft, verpasste jedoch den Saisonbeginn.
Mitte März infizierte sich Krummi mit dem SARS-CoV-2-Virus, am 25. März diagnostizierten die Ärzte Long-Covid bei ihm.
Am vergangenen Wochenende startete Krummenacher erstmals für
"Ich hatte einen Highsider, wusste nicht weshalb und konnte nicht reagieren", schilderte Krummi. "Nachdem ich gestürzt war, traf mich ein anderer Fahrer an den Beinen und ich brach mein linkes Wadenbein. Das war Glück im Unglück, denn mit dieser Dynamik hätte es viel schlimmer sein können. Das mit dem Wadenbein dauert nicht lange, in fünf Wochen habe ich Mugello. Die Pause wird meinem Körper Zeit geben, um mich noch etwas mehr von Long-Covid zu erholen, damit er mehr Power bekommt."
"Sehr positiv war, dass ich zurückkommen und das erste Rennen fertigfahren konnte", ergänzte Randy. "Körperlich geht es mir so, dass ich wieder pushen kann. Vom Gefühl her ist es aber so, als ob mir etwas 25 Jahre Sport einfach geraubt hat. Ich fahre nur aus der Erfahrung heraus, schon nach der Hälfte des Rennens ging es für mich nur noch darum, auf dem Motorrad zu bleiben und keine Fehler zu machen."
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