Robin Mulhauser (Honda): «Muss kein Ingenieur sein»
Der Westschweizer Robin Mulhauser absolvierte in Jerez seinen ersten Test in der Supersport-WM. Begeistert zeigte sich der frühere Moto2-Pilot von seiner Honda und den Pirelli-Reifen.
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Nach vier Jahren in der Moto2 wechselt Robin Mulhauser für die Saison 2017 in die Supersport-WM. Für den 25-Jährigen ist es eine Rückkehr ins Paddock der Superbike-WM: 2012 absolvierte er eine volle Saison in der mittlerweile abgeschafften Superstock-600-EM; im selben Jahr fuhr mit seinem Team Rivamoto Yamaha in Moskau auch das Rennen in der Supersport-WM.
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"Hier bin ich zum ersten Mal auf der CBR600 gefahren, im Winter habe ich mich mit einer Yamaha an die Pirelli-Reifen gewöhnt. Sie sind wirklich total anders als die Dunlop, die ich aus der Moto2 gewohnt war", sagte Mulhauser im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. "Ich habe mich auch an den anderen Motor gewöhnt. Der ist toll und beschleunigt sauber von unten nach oben. Das Bike ist zwar schwerer als das Moto2, aber leichter als meine alte Superstock-Yamaha." Nach zwei Testtagen ließ sich der Honda-Pilot eine persönliche Bestzeit von 1.45,410 min notieren. "Wir hatten zwei Reifenmischungen zur Auswahl, die meiste Zeit bin ich mit einer Sorte gefahren. Den SC0 habe ich nur auf einem Run ausprobiert und das war echt verrückt: Der Unterschied war gewaltig, mit einem Schlag war ich eine Sekunde schneller – unglaublich", wunderte sich der Schweizer. "Die Abstimmung vom Fahrwerk ist nicht so komplex wie in der Moto2, das mag ich wirklich. Man braucht kein Ingenieur zu sein, um das zu verstehen. Ich denke, wir haben noch reichlich Potenzial. Der Abstand zu Khairuddin ist zwar noch recht groß, aber das war mir erstmal egal. darauf habe ich mich noch nicht fokussiert. Jetzt kommen noch zwei Testtage in Portimão, auf der Strecke braucht man Eier. Leider scheint das Wetter gemischt zu werden."
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