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Eine dramatische Szene ereignete sich im ersten Rennen der Supersport-WM 2023 in Donington Park. Nach einem Sturz ging die Triumph von Gaststarter Eugene McManus in Flammen auf und auch sein Bein fing Feuer.
Seinen Gaststart im Rahmen der Supersport-WM hatte sich Eugene McManus anders vorgestellt. Der 24-Jährige brachte eine dritte Triumph in die Startaufstellung und hatte in Donington den Heimvorteil auf seiner Seite. Doch das erste Rennen endete bereits in Runde 1 in der neunten Kurve, als McManus nach einem Kontakt mit Federico Fuligni (Ducati) stürzte.
Es war eine dramatisch anmutende Szene: Weil es in Kurve 9 regelmäßig zu Verbremsern kommt, gibt es einen asphaltierten Rettungsausgang, in den die Triumph Street Triple RS765 des Briten lange rutschte und Feuer ging. Als das Motorrad zum Stillstand kam, brannte es lichterloh.
Obwohl offensichtlich war, dass er das Rennen nicht fortsetzen kann, rannte McManus rannte zu seinem brennenden Arbeitsgerät. Kurz davor rutschte er – wahrscheinlich auf einer Ölspur – aus und krachte in sein Motorrad. Nun brannte auch noch sein rechtes Bein.
Der erste herangeeilte Marshall bemerkte das brennende Bein des Piloten jedoch nicht und löschte zunächst die Triumph, während McManus die Flammen mit den Händen zu ersticken versuchte. Erst weitere Streckenposten konnte das Feuer löschen. Während an der RS765 massiver Schaden entstand, kam der Fahrer mit dem Schrecken davon.
Über Nacht wurde das Motorrad repariert, aber die Bemühungen der Mechaniker wurden nicht belohnt. Im zweiten Rennen stürzte McManus ein zweites und drittes Mal, zum Glück ohne Flammenmeer.
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