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Simone Corsi träumt von Wildcards in Misano und Imola

Nach 20 Jahren im GP-Paddock wechselt Simone Corsi für 2023 in die italienische Supersport-Serie. Das Thema Weltmeisterschaft hat der 35-Jährige aber noch nicht abgehakt.

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Simone Corsi ist ein Urgestein im Fahrerlager der MotoGP. Der Italiener debütierte in Mugello 2002 in der 125er-Weltmeisterschaft, ab 2010 bestritt er die Moto2 und stand in neun Rennen auf dem Podium. Als WM-Fünfter war seine erste Saison auch seine beste. Im Forward-Team fuhr er 2022 in 19 Rennen aber keinen WM-Punkt ein und Corsi musste sich umorientieren. 2023 wird er im Yamaha-Team AltoGo die italienische Supersport-Serie bestreiten.

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"Der Wunsch in mir, ein Motorradrennen zu fahren, ist immer noch stark. Es ist besser, in der italienischen Serie mit einem starken Motorrad an der Spitze mitzufahren, als in der Weltmeisterschaft auf niedrigen Level anzutreten", erklärte Corsi gegenüber GPOne. "Dieses Jahr würde ich gerne den italienischen Titel gewinnen, auch wenn das Niveau hoch ist und die Gegner alle sehr stark sind. Es gibt viele Fahrer, die gut abschneiden können."

Corsi verhehlt nicht, dass er eigentlich in die seriennahe Weltmeisterschaft wechseln wollte, so wie es mittlerweile einige ehemalige Moto2-Piloten wie Randy Krummenacher, Andrea Locatelli, Dominique Aegerter oder Xavier Vierge erfolgreich vollführten.

Das AltoGo-Team hat mit verschiedenen Piloten Erfahrungen in der Supersport-WM gesammelt.

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"Ich trainiere viel und ich teste mit Yamaha AltoGo. Ich genieße es, was in den vergangenen Jahren nur noch selten der Fall war. Ich habe ein hervorragendes Gefühl mit der R6. Die letzten Jahre in der Weltmeisterschaft waren schwierig und ich hatte ein wenig die Motivation verloren, aber jetzt habe ich sie wiedergefunden", sagte der 35-Jährige. "Am Anfang hatte ich gehofft, in der Supersport-WM zu fahren. Die ersten beiden Rennwochenende im Fernsehen zu verfolgen, fiel mir nicht leicht. Ich hoffe aber, dass ich zumindest ein paar Wildcards fahren kann, vor allem bei meinem Heimrennen in Misano. In Imola bin ich seit mehr als zwanzig Jahren nicht mehr gefahren, aber wenn es möglich ist, würde ich es sehr gerne tun. Ich hoffe auch, einige Rennen außerhalb Italiens zu fahren."

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