Ten Kate Yamaha: «Platz 2 in Aragón das Maximum»
Stefano Manzi konnte den vorzeitigen Gewinn der Supersport-WM 2023 durch Nicolò Bulega (Ducati) in Aragón verhindern. Ten Kate Yamaha ist sich bewusst, dass die Next-Generation-Bikes schwer zu besiegen sein werden.
Wegen eines Ausritts neben die Strecke in Aragón wurde Stefano Manzi im ersten Lauf im MotorLand Aragón nur Elfter, gleichzeitig schwanden seine Chancen auf den Gewinn der Supersport-WM 2023 auf faktisch null. Denn Leader Nicolò Bulega (Ducati) hat 85 Punkte Vorsprung und kann beim bevorstehenden Meeting in Portimão sogar 35 Punkte auf den Yamaha-Piloten verlieren und stünde dennoch vor dem Finale in Jerez als Weltmeister fest.
"Am Ende des ersten Rennens kämpfte ich mit Marcel Schrötter um den zweiten Platz und berührte ihn in der letzten Runde. Ich musste ins Kiesbett und verlor viel Zeit. Das war enttäuschend", ärgerte sich Manzi, der für das niederländische Team Ten Kate fährt.
Im zweiten Lauf übte der 24-Jährige viel Druck auf Bulega aus, doch Platz 2 war das Maximum.
"Das war ein gutes Ergebnis für uns auf einer Strecke, auf der wir etwas mehr zu kämpfen hatten, als erwartet", gestand Manzi. "Mir war es wichtig, auf dem Podium zu stehen, denn das haben wir bisher bei jedem Meeting geschafft. Nächstes Wochenende geht es nach Portimão, was wieder eine große Herausforderung sein wird."
Wenn Bulega in Portugal die Weltmeisterschaft gewinnt, wird er auch den ersten WM-Titel von Ducati in der Supersport-WM einfahren. Und es wird der erste WM-Titel eines der seit 2022 erlaubten Next-Generation-Bikes sein. Diese Motorräder werden mittels einer Balanceregel auf das Niveau der Yamaha R6 gebracht, die als Referenz gilt.
"Im Moment ist es sehr schwierig, gegen diese Motorräder zu bestehen und das zeigen die Ergebnisse", hielt Ten Kate Teammanager Kervin Bos fest. "Der zweite Platz war das maximal erreichbare Ergebnis in Aragón, denn wir haben immer noch Probleme mit den Bikes der nächsten Generation.
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