Wo Randy Krummenacher Verbesserungspotenzial ortet
«Ich bin mit dem Verlauf und den Ergebnissen des Jerez-Tests zufrieden», hielt Supersport-WM-Rookie Randy Krummenacher fest. Obwohl er von Kawasaki-Teamkollege Kenan Sofuoglu eine Lehrstunde bekam.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Lange Zeit markierte Randy Krummenacher am zweiten und letzten Testtag in Jerez die Bestzeit. Weltmeister Kenan Sofuoglu ließ sich bei seinen Bemühungen in einen Sturz treiben, letztlich konnte der Türke den Schweizer mit einer Traumrunde aber doch um eine halbe Sekunde distanzieren und fuhr dabei 1,1 sec schneller als Patrick Jacobsen 2015 in der schnellsten Rennrunde.
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"Hauptsächlich beschäftigten wir uns mit den für das Team neuen Fahrwerkselementen von WP", erzählte Krummenacher. "In jedem Fall konnten wir trotz der beschränkten Streckenzeit unsere Aufgabenliste vollständig abarbeiten. Diese Tatsache bestätigt auch, dass wir als Crew bereits super aufeinander eingespielt sind. Gleiches gilt für mich persönlich, was das Gesamtpaket betrifft. Klar gibt es noch Luft nach oben, um das Motorrad, die Reifen und das neue Fahrwerk noch besser zu verstehen. Aber im Großen und Ganzen habe ich die Sache schon gut im Griff. Meine neue Rennmaschine unterscheidet sich im Detail zu dem Motorrad, das ich beim Test in Jerez vergangenen November gefahren bin und darüber hinaus waren die Bedingungen nicht gleich wie damals. Trotzdem konnte ich meine Rundenzeit weiter verbessern; ich werde mit jedem Run schneller." Der 25-Jährige weiter: "Nicht nur der letzte Test insgesamt betrachtet, sondern auch die Tatsache, dass ich noch keinen Sturz zu verzeichnen habe, gibt ordentlichen Auftrieb. Ich freue mich schon auf den nächsten Test in drei Wochen in Australien, wo ich die nächsten Schritte machen möchte."
Die beiden Kawasaki-Werksfahrer konnten ihre Konkurrenten von MV Agusta deutlich distanzieren: Lorenzo Zanetti verlor 1,2 sec auf Sofuoglu, Jules Cluzel 1,7. Der italienische Hersteller hadert mit seiner neuen Elektronik.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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