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Showdown in Birmingham: Haiden Deegan (Yamaha) nach Penalty strafversetzt

Westküsten-Dominator Haiden Deegan gewann zwar das East/West-Showdown von Birmingham, aber wegen Kreuzens der Splitlane wurde er strafversetzt und Cole Davies (Yamaha) wurde zum Sieger erklärt.

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Erstes East/West-Showdown-Event im Protective Stadium von Birmingham (Alabama): Es geht nicht nur um Meisterschaftspunkte, sondern auch ums Prestige, denn in diesem Rennen treten die Fahrer der Ostküstenmeisterschaft gegen die Piloten der Westküste an. Für die Westküsten-Fahrer war es der 7. Meisterschaftslauf, für die Ostküsten-Protagonisten das vierte Aufeinandertreffen des Jahres.

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Hammaker Top-Qualifier

Kawasaki-Werksfahrer Seth Hammaker (East) markierte im kombinierten Zeittraining mit einer Rundenzeit von 51,567 die Bestzeit. Westküsten-Dominator Haiden Deegan (Yamaha) hatte auf Platz 6 einen Rückstand von über einer Sekunde und auch der Führende der Ostküstenmeisterschaft, Cole Davies (Yamaha), beendete das Qualifying nur auf Platz 10. Für den schweizerischen Yamaha-Piloten Valentin Guillod war der Tag nach Platz 40 im Qualifying bereits beendet.

Vorläufe im Zeichen der Titelaspiranten

Die Vorläufe eines Showdown-Events sind ja eher mit den Finals der normalen 250er-Lites-Rennen zu vergleichen. Die beiden Meisterschaftsführenden gewannen jeweils ihre Vorläufe. Haiden Deegan kämpfte sich im Westküsten-Vorlauf von Platz 6 aus nach vorne und gewann mit einem Vorsprung von 2,9 Sekunden vor seinem britischen Star Racing Yamaha-Teamkollegen Max Anstie. Cole Davies (Yamaha) setzte sich im Ostküsten-Vorlauf schon in der ersten Runde gegen Seth Hammaker durch, der den Holeshot gezogen hatte.

Haiden Deegan kreuzt die Split-Lane

Pro Circuit Kawasaki-Werksfahrer Levi Kitchen zog den Holeshot zum Finale und führte das Rennen 7 Runden lang an. Haiden Deegan hatte keinen guten Start und musste sich aus dem Mittelfeld heraus nach vorne kämpfen. Cole Davies ging schon nach der ersten Rhythmuspassage an Kitchen vorbei in Führung, doch Kitchen konterte, bevor Davies erneut attackierte und die Führung übernahm.

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Auf seinem Weg durchs Feld kreuzte Haiden Deegan die Split-Lane, was nach dem AMA-Regelwerk verboten ist. Zwischen den beiden Fahrspuren sind weiße Streckenbegrenzungen aufgestellt. Deegan fuhr hinter Max Vohland (Yamaha), der sich für die äußere Split-Lane entschied. Deegan wollte zunächst auch außen fahren, entschied sich aber in letzter Sekunde anders und überquerte die Absperrung. Deegan konnte in diesem Rennen alle seine Gegner überholen und gewann das East/West-Showdown-Event mit einem Vorsprung von 3,7 Sekunden vor Cole Davies, doch er wurde wegen des Split-Lane-Delikts auf Platz 2 zurückversetzt. Obwohl Deegan auf dem obersten Treppchen stand, wurde Cole Davies in Birmingham als offizieller Sieger geführt.

HRC-Werksfahrer Jo Shimoda rangierte bis zum Schluss auf dem 3. Platz und attackierte in der letzten Runde Cole Davies auf Platz 2, doch nach mehreren Fehlern fiel der Japaner auf Platz 4 zurück und verfehlte damit etwas unglücklich das Podium. Seth Hammaker wurde mit einem Rückstand von 0,8 Sekunden Dritter.

West is best?

Im Ziel wurde Haiden Deegan von seinem Team mit der Pitboard-Aufschrift «West is best» empfangen, aber der Deegan-Clan hatte sich zu früh gefreut. Mit Cole Davies siegte am Ende der Mann aus dem Osten. Pierce Brown (Yamaha), der den Saisonauftakt der Ostküstenmeisterschaften in Arlington gewonnen hatte, stürzte in Runde 3 auf Platz 9 liegend und musste das Rennen angeschlagen aufgeben, womit auch seine Titelambitionen in weite Ferne gerückt sind.

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An den Tabellenspitzen änderten sich in Birmingham die Podiumsränge. Jo Shimoda verbesserte sich in der Ostküstenmeisterschaft von Platz 4 auf 3. Levi Kitchen verbesserte sich in der Westküstenmeisterschaft von Platz 5 auf 3.

In der kommenden Woche geht es in Detroit mit dem 5. Event der Ostküstenmeisterschaften weiter.

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Ergebnis Birmingham, 250 E/W-Showdown:

  1. Cole Davies (USA), Yamaha, E

  2. Haiden Deegan (USA), Yamaha, W

  3. Seth Hammaker (USA), Kawasaki, E

  4. Jo Shimoda (JPN), Honda, E

  5. Levi Kitchen (USA), Kawasaki, W

  6. Daxton Bennick (USA), Husqvarna, E

  7. Max Anstie (GBR), Yamaha, W

  8. Max Vohland (USA), Yamaha, W

  9. Coty Schock (USA), Yamaha, E

  10. Nate Thrasher (USA), Yamaha, E

  11. Devin Simonson (USA), Yamaha, E

  12. Hunter Yoder (USA), Yamaha, W

Meisterschaftsstand East nach Runde 4:

  1. Cole Davies (USA), Yamaha, 89

  2. Seth Hammaker (USA), Kawasaki, 83 (-6)

  3. Jo Shimoda (JPN), Honda, 80 (-9)

  4. Daxton Bennick (USA), Husqvarna, 71 (-18)

  5. Pierce Brown (USA), Yamaha, 63 (-26)

  6. Coty Schock (USA), Yamaha, 59 (-30)

  7. Devin Simonson (USA), Yamaha, 54 (-35)

  8. Nate Thrasher (USA), Yamaha, 50 (-39)

  9. Cullin Park (USA), Honda, 40 (-49)

  10. Caden Dudney (USA), Yamaha, 34 (-55)

Meisterschaftsstand West nach Runde 7:

  1. Haiden Deegan (USA), Yamaha, 165

  2. Max Anstie (GBR), Yamaha, 123 (-42)

  3. Levi Kitchen (USA), Kawasaki, 118 (-47)

  4. Ryder DiFrancesco (USA), Husqvarna, 110 (-55)

  5. Michael Mosiman (USA), Yamaha, 107 (-58)

  6. Max Vohland (USA), Yamaha, 106 (-59)

  7. Cameron McAdoo (USA), Kawasaki, 97 (-68)

  8. Hunter Yoder (USA), Yamaha, 84 (-81)

  9. Parker Ross (USA), Yamaha, 70 (-95)

  10. Joshua Varize (USA), Kawasaki, 62 (-103)

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