Chase Sexton (Kawasaki) über seinen Crash in St. Louis
Kawasaki-Werksfahrer Chase Sexton war im Qualifying von St. Louis einer der Schnellsten. Auch im Vorlauf zeigte er eine erstaunliche Pace, doch im Finale zwang ihn ein heftiger Crash zur Aufgabe.
Im Qualifying zum
Keine Lösung des mentalen Problems in Sicht
Zwar hat Sexton das Problem nie verbal angesprochen, aber seine Körpersprache hat es immer wieder verraten: Schon während seiner KTM-Zeit hat er seine häufigen Abflüge mit der Technik in Verbindung gebracht. Sein Wechsel von KTM zu Kawasaki sollte das leidige Problem der zahllosen Stürze endlich lösen. Während Prado nach seinem umgekehrten Wechsel einen großen Sprung nach vorne machen konnte, blieb bei Sexton alles beim Alten: Er ist schnell, bleibt aber sturzgefährdet. Spätestens seit seinem jüngsten Wechsel ist klar: Es lag weder am Motorrad noch am Setup.
Enorme Pace im Vorlauf
«Mein Speed im Qualifying war gut. Ich wollte die Pole, habe sie aber nicht erreicht. Im Vorlauf hatte ich am Start einige Probleme und wurde von ein paar Jungs angefahren, was dazu führte, dass ich zurückfiel.» Von Platz 16 aus überholte Sexton mehr als die Hälfte des Feldes und beendete das Rennen auf Platz 3 hinter Justin Cooper und Cooper Webb. «Ich wollte unbedingt ein gutes Gate-Pick für das Finale haben», erklärte er später.
Kapitaler Crash im Finale
«Einen guten Start habe ich im Main Event dann leider trotzdem nicht hinbekommen und habe dann noch einige Fehler gemacht, die mich zurückgeworfen haben.» Auf Platz 9 liegend sprang er in Runde 10 im Bereich einer Rhythmussektion zu kurz, landete auf der Kuppe des Gegenhangs und wurde heftig zusammengestaucht. Sexton ging zu Boden und brauchte ein paar Sekunden, um sich wieder aufzurappeln. «Nach diesem Crash musste ich das Rennen aufgeben, da ich ziemlich angeschlagen war», erklärte er in seinem Statement. Schwere Verletzungen hat sich Sexton zum Glück nicht zugezogen. In der Tabelle rangiert er nach 12 von 17 Events auf Platz 7 mit 101 Punkten Rückstand zur Spitze. Der Meisterschaftszug ist für ihn längst abgefahren, sodass er sich von nun an auf die Motocross-Saison und die SMX-Gesamtwertung konzentrieren wird.
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