Ken Roczen wird für lange Zeit ausfallen. Team HRC wird trotzdem keinen Ersatzfahrer engagieren, auch wenn der Thüringer für die US-Outdoors ausfällt. Der Deutsche könnte erst 2018 zurückkehren.
Aprilia liegt vorne, Ducati hat seine Dominanz eingebüßt und Yamaha fährt hinterher. Lassen sich die MotoGP-Ergebnisse beim Saisonstart im Glutofen Thailand so einfach formulieren? Wir blicken tiefer.
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Bereits heute kann man bei der Schwere der Armverletzung von Ken Roczen mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass der Thüringer seinen Outdoors-Titel nicht verteidigen kann.
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Denn die US-Outdoors beginnen bereits am 20. Mai in Hangtown. Auch seine zugesagte Teilnahme am Motocross der Nationen, das am 1. Oktober in Matterley Basin stattfindet, steht nach dem Stand der Dinge in Frage.
Die Rehabilitation wird viel Zeit in Anspruch nehmen. Wie lange sie genau dauern wird, ist derzeit weiterhin ungewiss. Aber eine so komplizierte Verletzung braucht in jedem Falle Zeit.
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Neben dem Kompartmentsyndrom bestand bei dem offenen Bruch auch akute Infektionsgefahr, die aber im Moment gebannt zu sein scheint.
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Am Rande des Supercross-WM-Laufs in Oakland äußerte sich HRC-Team-Manager Dan Betley gegenüber Transworldmotocross.com. Betley gilt als der Architekt des Wechsels von Suzuki zu Honda.
Im US-Fahrerlager geht man von einer Rückkehr des Thüringers nicht vor 2018 aus. Betley erklärte, dass Honda für die Zeit der verletzungsbedingten Abwesenheit von Roczen dennoch keinen Ersatzpiloten engagieren werde. Priorität habe Roczens vollständige Genesung, egal wie lange diese dauert. "Wir planen mit Roczen eine langfristige Zusammenarbeit und stehen erst am Anfang eines Dreijahresvertrages", erläutert der HRC-Manager.
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Damit bleibt Cole Seely weiterhin der einzige HRC-Fahrer in der Supercross-WM. Seely liegt nach 5 absolvierten Läufen mit 85 Punkten auf Platz 4, mit nur einem Punkt Rückstand auf Marvin Musquin (KTM).
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