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Marvin Musquin (KTM) holt seinen ersten WM-Laufsieg

Mit einem Start-Ziel Sieg beim 6. Lauf zur Supercross-WM im texanischen Arlington feierte Marvin Musquin (KTM) den ersten Triumph seiner Karriere, während Eli Tomac und Ryan Dungey patzten.

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"Das ist einfach nur ein Traum", zeigte sich der französische KTM-Werksfahrer Marvin Musquin nach seinem ersten Sieg in der 450er SX-WM-Klasse überwältigt.

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Rennabbruch nach Crash von Brayton:

Das 450er-Finale von Arlington musste zunächst nach einem Crash von Justin Brayton mit roter Flagge abgebrochen und neu gestartet werden. Brayton blieb benommen auf der Strecke liegen, konnte später aber das AT&T-Stadium auf eigenen Füßen verlassen.

Blitzstart von Musquin

Den Neustart nutzte Marvin Musquin perfekt zu seinen Gunsten: Bereits bevor das Gatter fiel, setzte er sich in Bewegung und katapultierte seine KTM als Erster auf die Startgerade. Cooper Webb, der den ersten Start gewonnen hatte, rangierte ebenfalls in der Spitzengruppe, während Tabellenführer und Titelverteidiger Ryan Dungey (KTM) auf Platz 13 schlecht startete und eine Aufholjagd starten musste.

Herber Rückschlag für Tomac:

Der bisherige Tabellenzweite, Eli Tomac (Kawasaki), kam zwar auch nicht optimal aus dem Startgatter, arbeitete sich aber rasch nach vorne. Nach 6 Runden lag er bereits auf Platz 4. Zuerst schenkte ihm Cooper Webb eine Position, als er wegen eines platten Hinterreifens die Box ansteuern musste.

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Doch in der 9. Runde stürzte Tomac in einer Rechtskurve nach einem Sprung, den er etwas zu weit angesetzt hatte. Er rutschte über das Vorderrad und verbog sich dabei die vordere Bremsscheibe. Tomac musste die Box ansteuern, fuhr dann zwar weiter, betrieb jedoch nur noch Schadensbegrenzung auf Rang 15. Damit verliert Tomac seinen zweiten Tabellenrang wieder, den er seit letzter Woche inne hatte.

Webb, Reed und Baggett an der Box

Nachdem Webbs Hinterrad an der Box gewechselt wurde, fuhr auch er nur noch auf Platz 14 durchs Ziel. Ein ähnliches Schicksal ereilte Chad Reed und Blake Baggett.

Dungey: Intelligent weiter Punkte gesammelt

Titelverteidiger Ryan Dungey kämpfte sich Position um Position nach vorne und wurde am Ende Vierter, was ein absolut versöhnlicher Abschluss eines Rennens mit verkorkstem Start war. Rundenlang lieferte er sich ein Duell mit Dean Wilson, der mit seiner neuen Werks-Husqvarna immer besser zurecht kommt und das Finale auf Rang 5 beendete.

In der WM führt Dungey weiter souverän mit 18 Punkten Vorsprung vor seinem Teamkollegen Marvin Musquin. Eli Tomac fällt mit 29 Punkten Rückstand auf Platz 4 zurück.

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Alle Einzelheiten vom 450cc-Finale von Arlington (Texas) erfahren Sie im nachfolgenden Renn-Stenogramm:

Start:

Cooper Webb gewinnt den Start vor Cole Seely, Vince Friese, Justin Bogle und Ryan Dungey. Justin Brayton stürzt am ersten Sprung und bleibt regungslos am Boden liegen. Daraufhin wird das Rennen mit roter Flagge abgebrochen.

Neustart:

Marvin Musquin gewinnt den Start vor Justin Bogle, Cooper Webb, Tomac ist nur auf P7, Dungey verpasst den Start und liegt nur auf Rang 13.

2. Runde:

Webb geht an Bogle vorbei auf Rang 2!

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3. Runde:

Musquin führt vor Webb, Bogle, Seely, Tomac, Canard, Dungey jetzt auf Rang 12.

4. Runde:

Seely geht an Bogle vorbei auf Rang 3. Dungey pflügt durchs Feld und hat bereits Platz 9 erreicht.

6. Runde:

Tomac geht an Bogle vorbei auf Platz 4, doch Bogle kontert nach einem Fehler Tomacs.

7. Runde:

Webb wird langsamer und fällt zurück. Er hat einen Platten am Hinterrad und steuert die Box an!

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9. Runde:

Tomac geht nach einem Sprung zu Boden! Sein Vorderrad oder die Bremse ist defekt. Er muss die Box ansteuern.

11. Runde:

Musquin führt vor Seely, Anderson, und Wilson. Dungey ist nun schon auf Platz 5 vorgefahren.

14. Runde:

Seely ist schneller als Musquin und kann seinen Rückstand auf 5,8 Sekunden verkürzen!

16. Runde:

Dungey findet keinen Weg an Dean Wilson auf Platz 4 vorbei.

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20. Runde:

Dungey quetscht sich nach langem Kampf an Wilson vorbei auf Rang 4.

21. Runde:

Blake Baggett muss die Box anfahren.

26. Runde:

Marvin Musquin holt seinen ersten Supercross-WM-Sieg. Mit 5,3 Sekunden Rückstand folgt Cole Seely. Jason Anderson schafft es aufs Podium.

Ergebnis 450cc-Finale von Arlington:

1. Marvin Musquin (FRA), KTM

2. Cole Seely (USA), Honda

3. Jason Anderson (USA), Husqvarna

4. Ryan Dungey (USA), KTM

5. Dean Wilson (GBR), Husqvarna

6. Broc Tickle (USA), Suzuki

7. Jake Weimer (USA), Suzuki

8. David Millsaps (USA), KTM

9. Justin Bogle (USA), Suzuki

10. Malcolm Stewart (USA), Suzuki

11. Trey Canard (USA), KTM

12. Vince Friese (USA), Honda

13. Mike Alessi (USA), Honda

14. Cooper Webb (USA), Yamaha

15. Eli Tomac (USA), Kawasaki

...

17. (DNF):Blake Baggett (USA), KTM

19. (DNF): Chad Reed (AUS), Yamaha

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WM-Stand nach 6 von 17 Rennen:

1. Ryan Dungey, 129

2. Marvin Musquin, 111 (-18)

3. Cole Seely, 107 (-22)

4. Eli Tomac, 100 (-29)

5. Jason Anderson, 85 (-44)

6. David Millsaps, 83 (-46)

7. Cooper Webb, 71 (-58)

8. Chad Reed, 64 (-65)

9. Dean Wilson, 64 (-65)

10. Broc Tickle, 55 (-74)

11. Ken Roczen, 51 (-78)

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WM-Stand

Voller Stand
  1. Fahrer

2026

Pos

Fahrer

Punkte

1

Hunter Lawrence

106

2

101

3

98

4

91

5

Chase Sexton

89

6

Justin Cooper

75

7

73

8

73

9

Joey Savatgy

66

10

Dylan Ferrandis

62

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