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Central European Rallye:Vorreiter für Nachhaltigkeit

Die Central European Rally verbessert seit 2023 sukzessive ihr umfangreiches Nachhaltigkeitskonzept in Sachen Umwelt. Studien zeigen den hohen wirtschaftlichen Nutzen der WM-Rallye für die regionale Wertschöpfung.

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Die Dreiländerrallye besitzt nicht nur die FIA-Umweltzertifizierung auf dem (höchstmöglichen) Dreisterne-Niveau. Eine Studie zeigte im Vorjahr auch, dass der Event über 49,2 Mio. Euro wirtschaftliche Wirkung und 4,1 Mio. Euro Steuereinnahmen in die Veranstaltungsregion bringt.

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Die Central European Rally setzt ihren Kurs für nachhaltigen Motorsport 2025 mit neuen Akzenten fort. Mit dem Alleinstellungsmerkmal in der Rallye-Weltmeisterschaft mit Prüfungen in gleich drei zentraleuropäischen Staaten mit Deutschland, Österreich und Tschechien (16. bis 19. Oktober) nimmt der Event auch im international eine Vorreiterrolle ein. Die Rallye animiert die Veranstalter der zwölf weiteren WM-Läufe die Umwelt- und Klimaschutzbemühungen zu verstärken.

Als wichtiges Element der Umweltverträglichkeit zählt, dass die Rally1-Autos zu 100 Prozent fossilfrei betriebenen werden und somit CO2-neutraler Motorsport betrieben wird. Schon seit der ersten Durchführung der Central European Rally 2023 gehört mit konsequenter Umsetzung von Nachhaltigkeit der vollelektrische ADAC Opel Electric Rally Cup im Rahmenprogramm zum Event dazu.

Unter dem Leitsatz "Motorsport: Innovations for a better future" werden außerdem zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um alle Bereiche der Veranstaltung nachhaltiger zu gestalten.

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Auch in diesem Jahr arbeiten die Organisatoren daran, den Besuchern ein tolles Rallye-Erlebnis zu bieten und gleichzeitig den Individualverkehr zu reduzieren, damit Emissionen gesenkt und Anwohner durch niedrigere Verkehrsbelastung geschont werden.

Deshalb gilt der Aufruf an alle Fans und Besucher, Fahrgemeinschaften zu bilden. Rund um die Kurstadt Bad Griesbach werden die Verkehrsströme zudem in diesem Jahr durch ein Shuttlebus-System effektiv vermindert: Ab dem Festplatz Karpfham verkehren am Donnerstag (16. Oktober) ab 13:30 Uhr halbstündliche Shuttles zur Therme – wo ein großes Fanprogramm wartet – und den Zuschauerpunkten an der Auftakt-Prüfung.

An vielen Orten während der Rallye, aber auch in den Informationsmedien des Events, wie der Homepage oder der Veranstaltungs-App wird außerdem eine kompakte Übersicht über wichtige Regeln und Appelle veröffentlicht - dazu gehören etwa der Umgang mit Abfällen oder auch gezielte Maßnahmen zur Reduzierung von Umweltbelastungen und Emissionen.

Darüber hinaus helfen an allen Zuschauerpunkten speziell geschulte Eco-Marshals als Ansprechpartner für umweltgerechtes Verhalten mit Tipps und Hinweisen. Sie fungieren nicht nur als Ratgeber für Besucher, sondern sind auch ein wichtiger Baustein im Umwelt-Reporting.

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Auch in Richtung Teilnehmer und Organisation sind die Nachhaltigkeitsexperten der Rallye aktiv. So greift im Servicepark und bei den Teams ein optimiertes Abfallkonzept, überschüssige Lebensmittel aus den Cateringbereichen werden gespendet, und die im Servicepark eingesetzten Aufbau-Fahrzeuge (wie etwa Gabelstapler) nutzen ausschließlich HVO-Kraftstoff als nachhaltigen Energieträger. Außerdem bleibt die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern und Vereinen ist fester Bestandteil: So stammen die Cateringangebote aus der jeweiligen Region und werden bevorzugt ökologisch produziert.

Der Rallye-WM-Lauf ist fest in den Gastgeberregionen in Deutschland, Österreich und Tschechien verwurzelt. Das gemeinsame Ziel aller Organisatoren ist deshalb auch, eine hohe wirtschaftliche Wertschöpfung zu erzielen und dabei gleichzeitig die Belastungen für Mensch und Natur gering zu halten. Dass dieser Wunsch nicht nur Anspruch, sondern gelebte Wirklichkeit ist, bestätigte eine vom WRC-Promoter in Auftrag gegebene Wirtschaftsstudie. Sie bescheinigt der Central European Rally den höchsten Gesamteffekt aller untersuchten WM-Läufe im Jahr 2024 - mit 49,2 Millionen Euro wirtschaftlicher Wirkung und 4,1 Millionen Euro Steuereinnahmen.

Die aktuelle Arbeit der Organisatoren wird zudem wissenschaftlich begleitet. So fließen die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Projektarbeit von Studierenden der Technischen Hochschule Deggendorf in die Weiterentwicklung von Rallyeveranstaltungen ein.

Im Rahmen des Projekts "Events x Tourism" entstanden Konzepte zur Verbindung von Motorsport, Tourismus und nachhaltiger Regionalentwicklung, die zahlreiche Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung des Events lieferten. In diesem Jahr werden daraus erste Ergebnisse realisiert, darunter ein emotionaler Imagefilm sowie die Stärkung der Beziehungen zu regionalen Wirtschaftsunternehmen in allen drei Gastgeberländern.

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Unter der Schirmherrschaft der FIA und gemeinsam mit der TU in Deggendorf wird es außerdem in diesem Jahr eine große Gruppe von Schülern und Studierenden aus der Veranstaltungsregion zum "FIA Career Shift" eingeladen: Der Kontakt mit Organisatoren, Teamvertretern und WRC-Verantwortlichen soll Zugangsschranken senken und den Teilnehmenden Motorsport als spannendes Arbeitsfeld näherbringen.

Inklusion inklusive: Die Ehrenpreise der Central European Rally stammen schon seit 2023 aus den Caritas Wolfsteiner Werkstätten in Freyung. Die erfolgreiche Zusammenarbeit setzte den Impuls für ein bundesweites Projekt des ADAC zur Kooperation mit den Werkstätten für Menschen mit Behinderung.

Die gelebte Inklusion von Menschen mit Behinderung ist ebenfalls seit dem WRC-Debüt der Central European Rally ein Schwerpunkt der Arbeit. So wurde von Beginn an eine enge Partnerschaft mit den Caritas Wolfsteiner Werkstätten in Freyung gepflegt, aus der inzwischen ein bundesweites Projekt des ADAC hervorgegangen ist. Die Werkstätten fertigen unter anderem die Ehrenpreise für die Siegerehrung der Rallye sowie Dokumententaschen aus recycelten Werbebannern an, mit denen die Unterlagen an Teilnehmer und Offizielle ausgegeben werden.

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