Yamaha feiert neunten Platz – hinter sieben Ducati und einer Kawasaki
Das zweite Superbike-Rennen auf dem Balaton Circuit war für Yamaha auf gewisse Weise historisch, denn abgesehen vom gestürzten Andrea Locatelli fuhren alle Yamaha-Piloten in die Punkte.
22 Superbike-Piloten waren für den Superbike-Event in Ungarn gemeldet, aber nur 16 sahen im zweiten Lauf das Ziel. Die BMW-Piloten Miguel Oliveira und Danilo Petrucci fehlten verletzungsbedingt. Dazu waren Andrea Locatelli (Yamaha), Tommy Bridewell (Ducati) und Alex Lowes (Bimota) gestürzt und mit Axel Bassani fiel der zweite Bimota-Pilot mit einem Defekt aus.
Die Folge: Nur Yuki Kunii, der den verletzten Honda-Werkspiloten Jake Dixon ersetzte, verpasste die Punkteränge. Mattia Rato (14.) vom Yamaha-Team Motoxracing fuhr seine ersten WM-Punkte ein und Remy Gardner vom Junior-Team Giansanti Racing erreichte als bester Yamaha-Pilot zum ersten Mal in der Superbike-WM 2026 als Neunter ein einstelliges Ergebnis.
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Yamaha auch ohne BMW und Bimota hinter Ducati und Kawasaki nur dritte Kraft war! Zeitweise fuhren fünf Yamaha hintereinander. Erst als Álvaro Bautista (Ducati) nach zwei Long-Lap auf Platz 11 zurückfiel, änderte sich das.
«Insgesamt war es ein positiver Abschluss des Wochenendes», freute sich Gardner dennoch über das unerwartet positive Finish. «Wir haben uns gegenüber Samstag deutlich verbessert, und wir müssen uns auf die positiven Aspekte konzentrieren. Im Superpole-Race lagen wir nah an den Top-9, was uns für Rennen 2 geholfen hätte, aber es war kein schlechtes Ergebnis. Im zweiten Lauf konnte ich bis zum Schluss ein gutes Tempo halten, was ermutigend ist. Der neunte Platz zeigt einen guten Fortschritt, wenn man bedenkt, wo wir gestartet sind.»
Superbike-Rookie Stefano Manzi auf Augenhöhe mit Remy Gardner
Nicht einmal 0,1 sec hinter Gardner kreuzte Teamkollege und Rookie Stefano Manzi die Ziellinie. Der Italiener hatte seinen Teamkollegen im ersten Lauf besiegt und sieht sich im Aufwind.
«Es war wieder ein solider Sonntag, und das entwickelt sich langsam zu einem festen Trend. Wir haben erneut deutliche Fortschritte gegenüber dem Freitag gemacht, und ich bin mit den Verbesserungen zufrieden», sagte der aktuelle Supersport-Weltmeister. «Gleichzeitig motiviert uns das noch mehr, da wir wissen, dass noch ungenutztes Potenzial vorhanden ist, wenn wir das Wochenende stärker beginnen können. Heute war unser Tempo gut, besonders in der Schlussphase, und ich konnte Remy einholen und bis zum Schluss mit ihm kämpfen. Ich freue mich darauf, in ein paar Wochen wieder auf die Strecke zu gehen und weitere Fortschritte zu machen.»
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