GT Masters: Audi triumphiert im Finale am Sachsenring

Von Felix Schmucker
ADAC GT Masters
Großer Jubel bei HCB-Rutronik Racing: Nach dem Fahrer- konnte auch der Team-Titel im ADAC GT Masters gewonnen werden

Großer Jubel bei HCB-Rutronik Racing: Nach dem Fahrer- konnte auch der Team-Titel im ADAC GT Masters gewonnen werden

Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde gewinnen im Audi R8 LMS das letzte Saisonrennen des ADAC GT Masters auf dem Sachsenring. Ihr Rennstall HCB-Rutronik Racing sichert sich dadurch auch den Team-Titel 2019.

Mit einem souveränen Sieg im Sonntagsrennen beim Saisonfinale des ADAC GT Masters sicherten Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde ihrem Team HCB-Rutronik Racing im Debütjahr auch den Gewinn der Teamwertung. Die bereits als Meister feststehenden Audi-Piloten verwiesen Jimmy Eriksson und Daniel Keilwitz im Mercedes-AMG GT3 vom Team Zakspeed auf Platz zwei. Rang drei holten Max Hofer und Christopher Mies (Land-Motorsport) in einem weiteren Audi R8 LMS. «Es ist sehr schön, die Saison mit einem Sieg abzuschließen», sagte Kelvin van der Linde. «Der Gewinn der Teamwertung ist eine wirklich verdiente Belohnung für die ganze Mannschaft. Ihr Engagement spiegelt sich in den tollen Erfolgen auf der Strecke wider.»

Die erste Rennhälfte stand im Zeichen eines Audi-Trios. Pole-Setter van der Linde verteidigte beim Start seine Spitzenposition, dahinter folgten die Markenkollegen Christopher Mies und Frank Stippler. Van der Linde fuhr bis zum Pflichtboxenstopp einen Vorsprung von knapp acht Sekunden auf Mies heraus. Nach dem Fahrerwechsel baute van der Lindes Partner Niederhauser das Zeitpolster auf zwischenzeitlich mehr als zehn Sekunden aus, ließ es aber in der Schlussphase ruhiger angehen und sah schließlich mit 2,8 Sekunden Vorsprung als Erster die Zielflagge.

Für das bereits als Meister feststehende Fahrerduo war es der dritte Saisonsieg. Dank der 25 Zähler holte sich ihr Rennstall HCB-Rutronik Racing in seiner Premierensaison im ADAC GT Masters auch den Gewinn der Teamwertung. Wegen eines laufenden Berufungsverfahrens ist der Endstand in der Teamwertung noch vorläufig.

Platz zwei holten sich die Mercedes-Fahrer Jimmy Eriksson und Daniel Keilwitz. Startfahrer Keilwitz war in der ersten Runde von Rang zwei auf Rang fünf zurückgefallen. Eriksson lag nach einem frühen Fahrerwechsel auf Platz drei und kämpfte sich in der Schlussphase noch am Audi von Christopher Mies vorbei auf die zweite Position. Mies und Hofer beendeten das Rennen als Dritte, was für Hofer gleichzeitig den Klassensieg und Titel in der Pirelli-Junior-Wertung bedeutete.

Nur 0,4 Sekunden dahinter kamen die Audi-Markenkollegen Filip Salaquardaund Frank Stippler (Team ISR) ins Ziel, die damit knapp an ihrem ersten Podium der Saison vorbeischrammten. Nur 1,8 Sekunden trennten das folgende Fahrzeugquartett: Die Samstagssieger Indy Dontje und Maximilian Götz (Team HTP) belegten im Mercedes-AMG GT3 Rang fünf, verpassten aber um einen Zähler die Vizemeisterschaft, die an das Lamborghini-Duo Christian Engelhart und Mirko Bortolotti (GRT Grasser) ging, das direkt dahinter das Rennen beendete.

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