Neuer Kundensport-Renner: Details zum R8-Nachfolger

Von Oliver Runschke
ADAC GT Masters
Der neue R8 beim Test in Monza

Der neue R8 beim Test in Monza

Audi-Sportchef Dr. Wolfgang Ullrich gab SPEEDWEEK.com Auskunft über den neuen R8, der vor zwei Wochen stark getarnt in Monza getestet hat.

Vor zwei Wochen sorgte ein stark getarnter Testträger eines Audi R8 bei einem Test von Audi in Monza für Aufsehen. René Rast testete in Italien einen R8 auf Basis des Nachfolgers des Mittelmotorsportwagens, dessen Serienvariante Anfang des kommenden Jahres auf den Markt kommt. Der Test in Monza war die erste Ausfahrt für den neuen R8, erklärte Dr. Wolfgang Ullrich: «In Monza sind wir den ersten Test mit dem neuen R8 gefahren, wir stehen mit diesem Projekt noch ganz am Anfang.»

Ungewöhnlich früh ist der Zeitpunkt, an dem Audi mit dem neuen R8 testet. Denn die bisherigen GT3-Regeln laufen Ende des kommenden Jahres aus. Ab 2016 tritt ein neues GT-Reglement in Kraft, das allerdings derzeit noch nicht fixiert ist. Im neuen Reglement löst die «GT» Klasse die bisherige GT3-Klasse ab. Der Nachfolger der bisherigen GTE-Klasse läuft derzeit unter dem Arbeitstitel «GT+». «Wir haben den Testträger nach den neuen Regeln gebaut, zumindest nach dem, was wir bisher über die neuen Regeln wissen», erklärte Ullrich.

Dr. Ullrich bestätigte, dass es sich definitiv um einen Rennwagen für den Kundensport handelt und nicht um einem Rennwagen für die neuen GT+-Klasse, auch wenn beide Klasse zukünftig eine identische technische Basis haben.

Für wann die ersten Renneinsätze des neuen R8 vorgesehen sind, wollte sich Ullrich noch nicht entlocken lassen. «Wir haben gerade erst mit den Tests begonnnen und sind noch in einer frühen Phase. Wir könnten uns vorstellen, Ende des kommenden Jahres einige Testrennen zu fahren und denn neuen R8 dann 2016 an Kundenteams auszuliefern.»

Dass der R8-Nachfolger bereits im kommenden Jahr den bisherigen R8 MS ultra als GT3-Sportwagen ablöst, ist unwahrscheinlich, wenn der R8 in Monza vor 14 Tagen tatsächlich erstmals gefahren ist. Da der Einstufungstest für die Saison 2015 bereits im September auf dem Michelin-Testgelände in Ladoux in Frankreich stattfindet, müssen die Homologationsunterlagen bereits im Juni bei der FIA eingereicht werden – eine deutlich zu kurze Zeitspanne für die Entwicklung eines neuen Rennwagens.

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