GT Masters: Kévin Estre stellt Porsche auf die Pole

Von Oliver Müller
ADAC GT Masters
Der Porsche 911 GT3 R vom Team 75 Bernhard

Der Porsche 911 GT3 R vom Team 75 Bernhard

Das Team 75 um Sportwagen-Weltmeister Timo Bernhard dominiert weiterhin das Geschehen beim ADAC GT Masters auf dem Nürburgring. Laurens Vanthoor im Audi R8 LMS schon mit Respektabstand in der Qualifikation.

Es läuft für Porsche im ADAC GT Masters: Nach Pole-Position und Sieg am Samstag geht es einen Tag später in der ‚Liga der Supersportwagen‘ in gleicher Manier weiter. Mit einer Rundenzeit von 1:27,046 Minuten war Kévin Estre (fährt im Rennen mit David Jahn) in der Qualifikation für Lauf 2 auf dem Nürburgring eine Macht. «Heute war das Auto wirklich mega. Ausserdem hatte ich auf meiner Runde keinen einzigen Fehler. So lässt sich die gute Zeit zunächst einmal erklären. Natürlich haben wir von gestern auf heute noch etwas am Setup gearbeitet. Das ist bislang ein perfektes Wochenende», so Porsche-Werksfahrer Estre gegenüber SPEEDWEEK.com.

Mit 0,299 Sekunden Rückstand befand sich der zweitplatzierte Laurens Vanthoor im Audi R8 LMS (APR Motorsport) schon in einer ganz anderen Welt auf dem lediglich 3,629 Kilometer langen Kurs in der Eifel. «Alles in allem ist P2 natürlich super. Vielleicht wäre auf der Uhr ein Tick mehr drin gewesen, denn ich hatte immer sehr viel Verkehr. Aber die Pole-Position war heute wohl ausser Reichweite», so Audi-Poolfahrer Vanthoor, der sich das Fahrzeug mit Florian Stoll teilt.

Im Pole-Wagen vom Vortag platzierte sich Martin Ragginger mit weiteren 0,081 Sekunden Rückstand auf Platz drei. Der Herberth-Motorsport-Pilot fährt zusammen mit Robert Renauer. Christopher Mies (+Connor De Phillippi) im Audi R8 LMS von Land-Motorsport (1:27,433 Min.) und Christopher Haase (+Dennis Busch) im gleichen Modell von Car Collection Motorsport (1:27,443 Min.) komplettierten die Top 5 der Startaufstellung für das zweite Rennen des Wochenendes auf dem Nürburgring.

Dort möchte Pole-Setter Kévin Estre natürlich an seinen Sieg vom Vortag anknüpfen. «Gerade hier auf der Kurzanbindung ist eine gute Qualifikation die beste Basis für ein gutes Rennen. Aber die Konkurrenz ist natürlich sehr stark. Somit wird es sicher nicht einfach werden. Dazu kommt, dass wir durch den Sieg vom Samstag jetzt 30 Kilogramm an Platzierungsgewicht im Auto haben. Trotzdem denke ich, dass wir als Favorit ins Rennen gehen», freut sich der Franzose auf den Lauf, der ab 13:15 Uhr beginnt.

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