Lamborghini-Doppelsitze im zweiten freien Training

Von Oliver Müller
ADAC GT Masters
Der Lamborghini Huracán GT3 von GRT

Der Lamborghini Huracán GT3 von GRT

Das Rennwochenende des ADAC GT Masters in Zandvoort steht aktuell ganz im Zeichen des Lamborghini Huracán GT3. Nach Bestzeit im ersten freien Training lagen auch am Freitagabend die italienischen Stiere in Front.

War das erste freie Training zum ADAC GT Masters im niederländischen Zandvoort von noch ungemütlichen und windigen äusseren Wetterbedingungen geprägt, so setzte die zweite Sitzung am Freitagabend hier noch einen drauf. Denn erste Regentropfen kamen in den Nordsee-Dünen an, die (glaubt man den Meteorologen) als Vorboten für ein verregnetes Wochenende stehen sollen. Für die Session hatte dies jedoch nicht wirklich einen Einfluss (obwohl sie als ‚Wet Practice‘ deklariert wurde). Denn im Vergleich zum ersten freien Training des Tages änderten sich die Rundenzeiten kaum. Und mit Christian Engelhart setzte sogar der selbe Pilot wie am Mittag die Bestzeit. Die Runde des GRT Grasser Racing-Piloten (er fährt wie üblich zusammen mit Rolf Ineichen) von 1:39,514 Minuten lag auch nur gut zwei Zehntelsekunden unter der vom ersten freien Training (1:39,304 Minuten).

Insgesamt verlieft das Wochenende bislang ganz nach dem Geschmack vom Lamborghini - und vor allem dem GRT-Team. Denn mit 1:39,610 Minuten konnte Teamkollege Mirko Bortolotti (fährt mit Luca Stolz) die zweitschnellste Runde der Session drehen. Dahinter folgte mit 1:39,670 Minuten der Bentley Continental GT3 vom Fabian Hamprecht/Christer Jöns (Bentley Team ABT). Auch dieses Duo lag schon bereits am Mittag in der Spitzengruppe. Der Lamborghini Huracán GT3 von Norbert Siedler/Jaap van Lagen (1:39,880 Min.) und der Mercedes-AMG GT3 von Nicolai Sylvest/Nikolaj Rogivue vom Team Zakspeed (1:39,925 Min.) komplettierten die Top fünf.

Schlechter lief es für deren beiden Teamkollegen (die aktuellen Titelträger) Luca Ludwig/Sebastian Asch. Nachdem sich Ludwig ungefähr zu Mitte der Sitzung im dritten Sektor von der Strecke drehte und leicht mit der Seite in die Leitplanke einschlug, wurde die Session für kurze Zeit mit einer roten Flagge unterbrochen.

Gesprächsthema im Fahrerlager war auch die neue BoP-Einstufung der GT3-Rennwagen, die für das Rennwochenende in Zandvoort veröffentlicht wurde. So durften der BMW M6 GT3 (-20Kg) und der Lamborghini Huracán GT3 (-10 KG) Gewicht ausladen; wohingegen der Porsche 911 GT3 R mit 15 Kilogramm mehr an Gewicht unterwegs ist als noch zuletzt am Nürburgring.

Der erste Qualifying zum ADAC GT Masters in Zandvoort startet am Samstagmorgen gegen 9:20 Uhr.

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