Rennfahrer
Jimmy Olsen
Nationalität
Schweden
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Jimmy Olsen (S): Zerstörte Bikes und blaue Flecken
Gleich mehrfach kam Jimmy Olsen bei den beiden WM-Rennen in Inzell zu Sturz und meldete sich dann frustriert noch vor Rennende ab. SPEEDWEEK.com fragte beim Schweden nach, worauf er die Stürze zurückführt.
Im finnischen Varkaus, wo im Sommer Speedway gefahren wird, wurde eine Piste für die skandinavische Eisspeedway-Meisterschaft vorbereitet. Den Sieg schnappte sich ein Schwede.
Der 53-jährige Österreicher Franky Zorn schrieb am Sonntag Bahnsportgeschichte: In Polen gewann er als erster Fahrer zum dritten Mal den Eisspeedway-EM-Titel, in seiner 31. Saison und zum dritten Mal in Sanok.
Der Schwede Jimmy Olsen sagt, dass er Eisspeedway nur fährt, weil er «nichts anderes zu tun hat». Sein großes Glück: Er verfügt über viel Talent, im WM-Finale in Inzell ist ihm deshalb einiges zuzutrauen.
Erst zum zweiten Mal wurde ein Fahrer, der nicht aus Russland kommt, Eisspeedway-Europameister. Der 54-jährige Harald Simon aus Österreich bot über das zweite EM-Finale hinweg eine souveräne Leistung.
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm: Der 24-jährige Finne Henry Ahlbom gewann bei der WM-Ouvertüre in Heerenveen den Roelof Thijs Pokal. Der Bayer Benedikt Monn wurde im dramatischen Finale trotz Sturz Zweiter.
Für Jimmy Olsen ist seine erste Eisspeedway-GP-Saison bereits nach dem dritten Rennen zu Ende. In Shadrinsk stürzte der Schwede schwer und ist auf dem Weg nach Hause, wo er unters Messer muss.
Aus Jimmy Olsens geplanter Not-OP ist noch nichts geworden. Der Schwede wartet nach seinem Sturz beim Eisspeedway-GP in Shadrinsk auf die Operation seiner schweren Ellenbogen-Fraktur.