Quandt: «Zuverlässigkeit war noch nie ein Problem»

Von Toni Hoffmann
Dakar Auto

Sven Quandt, Chef des deutschen X-raid-Teams aus Trebur, macht sich wegen der Zuverlässigkeit seiner Mini in den zwei unterschiedlichen Versionen bei der 41. Rallye Dakar, die am Montag startet, keine Sorgen.

Das im hessischen Trebur ansässige X-raid-Team setzt bei der 41. Rallye Dakar, die am Montag startet und über 5.600 km nur in Peru ausgetragen wird, sieben Mini mit zwei unterschiedlichen Antriebskonzepten ein. Die einstigen Peugeot-Stars mit dem 13-fachen Rekordsieger Stéphane Peterhansel, dem zweimaligen Gewinner und Vorjahressieger Carlos Sainz und Cyril Despres werden den heckgetriebenen Mini Buggy steuern. Nani Roma, Sieger 2014, Orlando Terranova, Jakub Przygoński, 2018 als Fünfter bester Mini, Orlando Terranova und Yazeed Al-Rajhi mit seinem deutschen Beifahrer Timo Gottschalk sitzen im 200 kg schwereren Allrad-Mini. Von 2012 bis 2015 fuhren seine Mini-Piloten Peterhansel (2012, 2013), Roma (2014) und Nasser Al-Attiyah (2015) vor dem Comeback von Peugeot vier Siege in Folge ein. Die Quandt-Truppe stellt mit dieser Besetzung das stärkste Aufgebot.

Quandt sagte im französischen Magazin Autohebdo: «In allen Bereichen haben wir die Autos weiterentwickelt und verbessert. Carlos Sainz war seit Anfang 2018 in die Entwicklung eingebunden und regte einige Änderungen an, die in die richtige Richtung führten. Bei den grundlegenden Komponenten und Einstellungen gab es kleine Änderungen, die aber dazu beitragen, den Buggy noch wettbewerbsfähiger zu machen. Wir waren mit den Tests zufrieden. Die Zuverlässigkeit war noch nie ein Problem.»

Quandt ergänzte: «Die Fahrer sind mit den Autos sehr zufrieden. Beim Test über sehr schwierige Strecken meinten sie, dass sie mit einem anderen Auto schon nach einem Drittel der zurückgelegten Kilometer angehalten hätten. Die Zuverlässigkeit ist unser Schlüssel und wir arbeiten weiter daran. Ich behaupte nicht, dass unser Chassis nicht brechen kann, aber es dürfte widerstandsfähiger als andere Chassis sein. Wir haben in diesem Bereich noch etwas Spielraum.»

Carlos Sainz, 2018 Sieger im Peugeot 3008DKR Maxi, erklärte: «Wir haben viele Kilometer abgespult. In den Teambesprechungen konnten wir dazu beitragen, dass einiges geändert und somit auch verbessert wurde. Verglichen mit dem Vorjahresmodell gibt es Unterschiede in den Bereichen Federung, Balance, Bremsen und Gewichtsverteilung. Wir haben ein großes Pensum absolviert, wir sind gut vorbereitet. Auch wenn wir das Gefühl haben, wir hätten noch mehr machen können, haben wir große Fortschritte gemacht.»

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