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​Daniel Juncadella im Loch: «War nicht motiviert»

2016 erlebte Daniel Juncadella ein schwieriges Jahr. Dabei dachte der Spanier auch ans Aufhören. 2018 kehrt er nun allerdings in die DTM zurück und spricht über die Probleme und die neue Saison.

DTM

Im Artikel erwähnt


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Dani, wie fühlt es sich an, dieses Jahr wieder Rennen in der DTM zu fahren?

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Das ist großartig. Für mich ist es etwas ganz Besonderes, in einem so historischen Jahr mit dabei zu sein. Nach einem Jahr Pause fühle ich mich dafür bereit. 2016 war eine schwierige Saison für mich und ich war mit der Situation nicht happy. Deshalb brauchte ich eine Veränderung, die ich mit einem Jahr DTM-Pause bekommen habe. Jetzt habe ich meine Akkus wieder aufgeladen und freue mich darauf, in so einem starken Feld mitzukämpfen. Es ist klasse, dass ich mich in so einem starken Fahrerkader bei Mercedes mit meinen Teamkollegen messen kann.

Du hast die Saison 2016 angesprochen. Hast Du damals auch einmal darüber nachgedacht, mit dem Rennfahren ganz aufzuhören?

Ja, es hat mir keinen Spaß mehr gemacht. Ich war nicht motiviert und habe nicht voll trainiert. Ich habe einfach ein Jahr Pause gebraucht, um wieder zurück zu den Wurzeln zu finden und das Racing wieder zu genießen. Es geht darum, gegen die besten Fahrer der Welt zu kämpfen. Ich habe 2017 ein halbes Jahr dafür gebraucht, aber dann hat mir das Rennfahren wieder Spaß bereitet. Dann kamen auch die Ergebnisse hinzu und ich habe bemerkt, dass es so sein muss. Du musst Spaß am Racing haben. Ich bereue aber nichts und genieße jetzt den Moment.

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Verspürst Du vor Deiner Comeback-Saison in der DTM viel Druck?

Nein, ganz im Gegenteil. In meinen ersten vier DTM-Jahren habe ich nicht die Ergebnisse eingefahren, die ich mir vorgestellt hatte. Aber ich verspüre keinen besonderen Druck. Ich muss mich nicht noch einmal beweisen. Die Ergebnisse können nur besser werden und es ist eine großartige Gelegenheit, um meine DTM-Zeit mit Mercedes abzuschließen. In dieser Saison sind so viele starke Fahrer und ehemalige Champions am Start, dass der Druck auf anderen lastet. Ich möchte einfach Spaß haben und dann werden die Resultate von alleine kommen.

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