«Das beste Erfolgsrezept ist Erfolg!»

Von Marcus Lacroix
DTM
Bleibt auch nach Valencia auf dem Teppich: Rahel Frey

Bleibt auch nach Valencia auf dem Teppich: Rahel Frey

Die Ziele von Audi-Pilotin Rahel Frey haben sich auch nach der Glanztat in Valencia nicht geändert.

Auch eine Woche nach ihrem grossartigen siebten Rang in Valencia hat sich der Trubel um Rahel Frey nur wenig gelegt. So mancher, der ihr in der Vergangenheit die Fähigkeit zum Rennfahren abgesprochen hatte, klopft nun an und sagt, er habe es ja schon immer gewusst. Vor allem die Tatsache, dass sie sich mit allen beiden Ellbogen gegen die BMW-Armada zur Wehr gesetzt und sich letztlich gegen Priaulx und Werner durchgesetzt hatte, trug der Audi-Pilotin viel Anerkennung ein.

Doch Rahel selbst bleibt genauso auf dem Teppich, wie sie es tut, wenn es nicht läuft. Die Tür-an-Tür-Situation mit BMW-Mann Priaulx bereitet ihr jedenfalls keine schlaflosen Nächte: «Auch das ist DTM. Überholen ist schwierig, und wenn du die Chance hast, musst du halt gegenhalten. Das habe ich mittlerweile gelernt und werde es auch in Zukunft tun. Letztlich war es ein ganz normaler Zweikampf. Von mir war man so etwas vielleicht nicht so gewohnt, weil ich in der Vergangenheit schlicht nicht dazu in der Lage war.»

Für die Solothurnerin war es nie ein Thema, den Funksprüchen ihres Teams («wir haben einen Punkt sicher, riskier nicht zuviel») Folge zu leisten: «Wenn du im Rennauto sitzt, willst du nach vorne. Mit allen Mitteln!»

Dass Valencia keine Momentaufnahme, sondern die Fortsetzung eines Trends war, sieht auch Frey so: «Es spielen viele Faktoren zusammen. Ich hatte bisher immer alle Bausteine zur Verfügung, konnte sie aber nicht richtig zusammensetzen. Ich habe das Gefühl, dass mir das jetzt besser gelingt. Ich habe im Winter sehr viel im mentalen Bereich gearbeitet, war viel beim Team, um die Technik besser verstehen zu lernen. Es hat eine Weile gedauert, bis mein neuer Fahrzeugingenieur und ich auf einer Wellenlänge waren. In Hockenheim habe ich mich im Auto noch nicht so wohlgefühlt. Das hat sich geändert, auch dank Edward Sandström, der mich als Driver Coach unterstützt. Ich habe viel Input bekommen, den ich anfangs nicht richtig nutzen konnte. Seit Nürburgring scheint der Knoten so ein bisschen geplatzt.»

Was sich natürlich nicht zuletzt aufs Selbstvertrauen auswirkt, wie die 26-Jährige sehr genau weiss: «Das beste Erfolgsrezept ist der Erfolg selbst!»

Andererseits ist sie, wie schon erwähnt, kein Mensch, der zum Ausflippen neigt: «Meine Ziele haben sich nicht geändert. Auch in Hockenheim will ich Q2 erreichen, um da eine Konstanz reinzubringen und nicht mehr ständig ganz hinten rumzufahren. Das ist der erste Schritt, und danach können wir über den nächsten sprechen.»

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