Ekström nach Urteil: Alles auf den nächsten Sieg

Von Andreas Reiners
DTM
Mattias Ekström

Mattias Ekström

Nach dem gescheiterten Einspruch konzentriert sich der Audi-Pilot auf das kommende Wochenende in Russland.

Seit Dienstag steht fest: Mattias Ekström ist seinen Sieg vom Norisring endgültig los. Statt mit 45 Punkten in Schlagdistanz zum Titelkampf liegt der Schwede mit 20 Zählern als Neunter so gerade noch in den Top Ten. Der 35-Jährige hat den Wasserflaschen-Skandal zumindest nach außen hin abgehakt. Ekström traf in dem ganzen Fall wohl die geringste Schuld.

Das DMSB-Berufungsgericht war in der Verhandlung dem Urteil der Sportkommissare gefolgt, den Schweden aus der Wertung auszuschließen. Dafür gibt es offiziell nun gar keinen Sieger mehr, Mercedes-Pilot Robert Wickens wird in der Ergebnisliste als Zweiter geführt. Audi verzichtet auf eine Berufung und konzentriert sich auf den sechsten DTM-Lauf am Wochenende in Moskau.

Ekström bleibt also gar nichts anderes übrig, als nach vorne zu schauen. Und wenn es um die DTM-Premiere in Russland geht, blickt der Audi-Pilot erst einmal zurück. Denn im Februar war Ekström gemeinsam mit seinem Audi-Kollegen Edoardo Mortara bereits in Moskau zu Gast. Und beeindruckt. «Ich habe schon bei meinem ersten Besuch in Moskau gemerkt, wie groß die Begeisterung der russischen Fans für Motorsport und besonders die DTM ist», sagte Ekström.

Als Ablenkung vom Trubel um seine Disqualifikation, aber auch als Einstimmung auf das Abenteuer Russland nahm Ekström am vergangenen Wochenende am 24-Stunden-Rennen in Spa teil. «Das 24-Stunden-Rennen ist für mich die perfekte Einstimmung auf ein Wochenende, das viele unbekannte Faktoren bietet», so Ekström.

Denn: Auch wenn neben Ekström weitere Piloten bereits in Russland waren, zuletzt Spitzenreiter Mike Rockenfeller und BMW-Pilot Andy Priaulx im Rahmen des Moscow City Race, kennt kein Fahrer die Strecke vor den Toren der Metropole. Für Ekström aber kein Problem. Im Gegenteil: «Damit komme ich normalerweise gut zurecht, deshalb ist das Ziel für Moskau klar: ein Sieg. »

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