Auer: «Das war teilweise wie Rallye, es war brutal»

Von Andreas Reiners
DTM
Lucas Auer

Lucas Auer

Lucas Auer unterstrich am vergangenen DTM-Rennwochenende seine aufsteigende Tendenz. Ein Manöver ließ ihn lauthals am Teamfunk jubilieren.

Lucas Auer bekam sich kaum noch ein. Über den Teamfunk jubelte er überschwänglich. «Das war das geilste Überholmanöver, das ich je gemacht habe», schrie der Mercedes-Pilot. Was Auer meinte, war eine Aktion gegen Martin Tomczyk auf der Außenseite in der berühmten Tarzankurve.

«Es sah mega cool aus, es war riskant, aber er hat es toll gemacht», sagte Mercedes’ DTM-Leiter Ulrich Fritz SPEEDWEEK.com. Es war eine von mehreren Aktionen während seiner fulminanten Aufholjagd, die ihn im zweiten Rennen am Sonntag in Zandvoort von Startplatz 19 auf Position neun nach vorne brachte.

«Teilweise war es wie Rallye: An manchen Fahrern bin ich wie im Drift vorbeigefahren, aber wenn es klappt, kann man sich freuen», so Auer. Mit seinem neunten Platz fuhr Auer zum immerhin vierten Mal in dieser Saison in die Punkteränge.

Tags zuvor hatte er auf dem ehemaligen Grand-Prix-Kurs an der Nordseeküste Position zwölf belegt. Auch am Samstag zeigte er bereits eine starke Aufholjagd von Platz 21 in der Startaufstellung. «Der Speed war in beiden Rennen da», so Auer.

Am Samstag war eine nicht optimale Strategie der Grund für Auers 21. Position in der Startaufstellung. «Da haben wir es im Zeittraining nicht gut hinbekommen, im Rennen konnte ich dann aber viele Plätze gutmachen.» Am Sonntag war ein Fahrfehler der Grund, dass er nur Rang 19 in der Startaufstellung belegte: «Das Zeittraining habe ich selber versemmelt», gab Auer zu.

Dafür fuhr er dann vor 38.000 Zuschauern ein sehr starkes Rennen. «Es war brutal. Ich hatte einen Super-Start und habe dann gleich schon drei Positionen gewonnen. Die Pace war unglaublich und auch später habe ich einige starke Überholmanöver gemacht. So bin ich auf Platz neun gelandet und kann damit recht happy sein. Das Rennen war gut und mit den Punkten bin ich zufrieden.»

«Er ist eine der großen Überraschungen in dieser Saison. Er hat einen riesigen Entwicklungsschritt gemacht und ich glaube, dass wir von diesem Jungen noch viel sehen werden», sagte Fritz.

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