Inzell-GP: Haarahiltunen auf Augenhöhe mit den Russen

Von Jan Sievers
Eisspeedway-GP
Daniil Ivanov war der Schnellste

Daniil Ivanov war der Schnellste

Beste Eisbedingungen herrschten beim Training zum Inzell-GP. Auch wenn die Russen die Schnellsten waren, müssen sie sich in Acht nehmen.

Absolutes Sahneeis zauberten die Inzeller Eismeister in die Max Aicher Arena- kaum Abrieb, kaum Rillen, nicht zu hart, nicht zu weich. Besser kann der gefrorene Untergrund für Eisspeedway-Rennen nicht hergestellt werden.

 

Die drei Weltmeister Daniil Ivanov, Dmitry Khomitsevich und Dmitry Koltakov aus Russland waren beim Training die Schnellsten, jedoch präsentierten sich die Westeuropäer ebenfalls stark. Martin Haarahiltunen fuhr auf Augenhöhe mit den Russen, Harald Simon, Franz Zorn und Günther Bauer landeten beim Training in den Top-10.

 

«Ich bin froh, dass ich wieder fit bin und voll mitfahren kann», freute sich Günther Bauer, der beim letzten GP in Berlin noch verletzungsbedingt aussetzen musste. «Der Fuss zwickt zwar noch, aber zum Fahren langt es.»

 

Auch Hans Weber blickt optimistisch auf die Rennen. «Wir wollen an beiden Tagen ins Semifinale fahren und eine gute Show abliefern», sagte Hans Weber. «Es sind noch vier GP-Rennen und wir wollen das beste daraus machen. Für die Eishans-Fans haben wir extra eine VIP-Loge hergerichtet, auch da sind wir gut aufgestellt.»

 

Es ist alles angerichtet für ein spannendes Rennwochenende in Inzell- am Samstag und Sonntag finden die GP-Läufe 7 und 8 statt, bevor im April in Herenveen der Weltmeister gekürt wird.

 

Die Sitzplatzkarten für den Event sind bereits ausverkauft, für Kurzentschlossene gibt es jedoch noch Stehplatzkarten an der Tageskasse, die an beiden Tagen um 10 Uhr öffnet.

Trainingszeiten Inzell-GP
Start mit 2 Runden:

 

1. Daniil Ivanov 30,3 Sekunden
2. Dmitry Koltakov 30,5
3. Dmitry Khomitsevich 30,9
4. Martin Haarahiltunen 31,1
5. Jimmy Olsen 31,2
6. Dinar Valeev 31,5
Harald Simon 31,5
8. Franz Zorn 32,0
9. Günther Bauer 32,0
Niclas Svensson 32,0

11. Max Niedermaier 32,2
12. Jan Klatovsky 32,4
Hans Weber 32,4
Ove Ledström 32,4
15. Stefan Svensson 32,7
16. Jasper Iwema 33,2
17. Franz Mayerbüchler 33,8
18. Stefan Pletschacher 34,1

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