Endurance-WM

Arnaud Friedrich: Endlich nicht zu jung für Le Mans

Von Helmut Ohner - 05.02.2019 10:25

Im Vorjahr war der Deutsche Arnaud Friedrich noch um einen Tag zu jung, um am 24-Stunden-Rennen in Le Mans teilzunehmen. Bei der diesjährigen Auflage des Klassikers wird er in seinen 19. Geburtstag «hineinfahren».

Die Geschichte wirbelte im vergangenen Jahr viel Staub auf. Während der Trainingssitzungen für das 24-Stunden-Rennen in La Mans fiel dem Veranstalter auf, dass Arnaud Friedrich noch nicht sein 18. Lebensjahr vollendet hatte. Kurzerhand wurde ihm die Startgenehmigung wieder entzogen, weil er um einen (!) Tag das Mindestalter nicht erreicht hatte.

Dieses Jahr darf der deutsche Teenager gemeinsam mit seinem Landsmann Dominik Vincon und dem Polen Bartlomiej «Bartek» Lewandowski im Team von LRP Poland endlich am Langstreckenklassiker teilnehmen. «Auf das Rennen in Le Mans freue ich mich ganz riesig, nachdem ich vergangenen Jahr aus bekannten Gründen nicht fahren durfte.»

«Mit der Verpflichtung von Dominik Vincon hat mein Teamchef mich überrascht. Er ist extrem stark, das weiß ich aus unserer gemeinsamen Zeit in der IDM », freut sich Friedrich. «Wir sind in etwa gleich groß, sprechen die gleiche Sprache und sind beide hoch motiviert, das wird uns sicherlich auch bei den Trainings und der Abstimmung vom Motorrad helfen.»

Der 18-jährige Deutsche aus Limbach-Oberfrohna geht bestens vorbereitet in das neue Jahr, in dem er neben der Endurance-Weltmeisterschaft auch den FIM Europe Superstock 1000 Cup fahren wird. Um sich körperlich optimal für die kräfteraubende Saison vorzubereiten, absolvierte Friedrich über die Wintermonate ein umfangreiches Trainingsprogramm.

Vom 5. bis zum 8. Februar steht für das Ausnahmetalent und seinem Team der erste Roll-out in Cartagena auf dem Programm. Anfang März geht es dann mit dem Endurance-Motorrad zum offiziellen Pirelli-Test auf die Rennstrecke von Alcarras, um das neue Reifenmaterial für die Langstrecke abzustimmen. Danach folgt der Le Mans Pre-Test.

Nicht nur, weil dieses Mal einem Einsatz bei der 42. Auflage des Langstreckenklassikers nichts im Wege steht, wird das 24-Stunden-Rennen für Friedrich etwas ganz Besonderes sein. Am Rennsonntag hat er seinen 19. Geburtstag. «Ich werde quasi in meinen Geburtstag hineinfahren, hineinfeiern kann ja jeder», grinst der junge Sachse.

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