Marijan Griebel 2018: Lieber R5 statt WRC

Von Toni Hoffmann
ERC
Marijan Griebel will 2018 lieber in einem R5-Auto sitzen

Marijan Griebel will 2018 lieber in einem R5-Auto sitzen

Marijan Griebel, dem mit dem Gewinn der U28-Europameisterschaft ein Einsatz in einem World Rally Car zugestanden hätte, verzichtet darauf und will sich lieber auf eine Saison in einem R5-Fahrzeug konzentrieren.

Mit dem Gewinn der U28-Europameisterschaft hätte Marijan Griebel 2018 bei einem Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft in einem World Rally Car starten können, doch der 28-jährige Pfälzer verzichtet darauf und wird in der nächsten Saison mit einem R5-Fahrzeug antreten. Er lässt allerdings wegen der Finanzierung offen, ob in der WRC2-Wertung in der Rallye-WM oder eine volle Saison in der Europameisterschaft.

In der Europameisterschaft kann Griebel nach Gesprächen mit dem EM-Promoter Eurosports Events auf die Unterstützung des Unternehmens für eine volle Saison in einem R5-Fahrzeug rechnen. Die Verhandlungen sind noch nicht abgeschlossen.

«So toll der Preis für einen einmaligen Einsatz in einem World Rally Car auch ist, aber ich bin kein reicher Mann, da macht es für mich mehr Sinn, 2018 ein komplettes Programm in einem R5-Auto zu fahren», erklärt Griebel. «Ich habe in einem R5-Auto nur sechs Rallyes gemacht, daher muss ich noch lernen und mich verbessern. Anstatt alles zu riskieren, wenn ich ein World Rally Car für eine Veranstaltung ohne Erfahrung und ohne Chance gegen die Profis und die Hersteller-Teams fahre, möchte ich lieber ein komplettes Programm in einem R5-Fahrzeug absolvieren. Es fehlt noch das Budget, aber ich arbeite mit meinen Partnern und mit Eurosports Events zusammen, um alles zusammenzustellen. Sicherlicht gibt es als FIA-Champion mehr Möglichkeiten und Motivation.»

Jean-Baptiste Ley, der EM-Koordinator, sagt: «Wir haben ausführlich mit Marijan gesprochen. Während die Option für das World Rally Car weiter besteht, muss er tun, was er für richtig hält, wenn er seine Karriere weiter voranbringen will. Dies ist seine Entscheidung und er hat unsere volle Unterstützung. Wir bleiben weiter in Verhandlungen für sein Programm 2018.»

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