Jan Kopecky in Rumänien Top

Von Toni Hoffmann
ERC
Jan Kopecky in Rumänien

Jan Kopecky in Rumänien

Jan Kopecky beendete der erste Tag des siebten Laufes zur Rallye-Europameisterschaft in Rumänien als Spitzenreiter.

Der in der EM führende Kopecky hat im rumänischen Transsilvanien seine Schotterschwäche abgelegt. Im offiziellen Skoda Fabia S2000 sicherte sich der Asphaltspezialist bekannte Tscheche den Sieg am ersten Tag. Nach sieben von 14 Prüfungen hatte er einen Vorsprung von 15,4 Sekunden auf den französischen Rallye-Routinier François Delecour im Peugeot 207 S2000.  

Die erste Entscheidung ging an Delecour mit seinem Landsmann und Peugeot-Kollegen Bryan Bouffier im Schlepptau, während Kopecky mit einer schadhaften Servolenkung kämpfte. Nach der Reparatur drehte Kopecky auf und setzte auf der dritten Entscheidung die Bestmarke, während der augenblickliche Hyundai-Testpilot Bouffier die Führung übernahm.  

Die vierte Prüfung spielte Kopecky die Führung in die Hände. Bouffier blieb mit einem Stossdämpferschaden liegen. Der amtierende Rumänische Meister Delecour wurde durch ein Wasserleck mit überhitzendem Motor als Folge eingebremst. Mit insgesamt fünf Bestzeiten baute der dreifache Saisonsieger Kopecky danach seine Führung aus.  

«Ich freue mich über die Führung sehr», meinte Kopecky. «Sorry für Bryan. Ich hatte mich auf einen tollen Kampf mit ihm bis ans Ende eingestellt. Am Samstag muss ich aufpassen, weil François sehr dicht hinter mir ist. Ich muss einerseits pushen, aber auch darauf achten, dass ich keine Fehler mache.»  

«Da ist noch nichts entschieden. Ich kann noch etwas nachlegen. Ich mag diese Rallye und werde angreifen», erklärte Delecour.   Mit einem Rückstand von bereits 3:31,8 Minuten erreichte der beste Einheimische Edwin Keleti im Mitsubishi Lancer Evo. X den dritten Tagesplatz, sechs Sekunden vor seinem Landsmann Dan Girtofan im Skoda Fabia S2000.  

Am Samstag stehen sieben weitere Prüfungen über 126,20 km auf dem Finalprogramm der rumänischen Sibiu Rallye.  

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