Benoît Tréluyer bestreitet die 6 Stunden von Mexiko

Von Oliver Müller
FIA WEC
Wieder fit: Benoît Tréluyer

Wieder fit: Benoît Tréluyer

Der Audi-Werksfahrer steigt in Mexiko-Stadt wieder in den R18 an die Seite von André Lotterer und Marcel Fässler. Insgesamt zehn der LMP1-Piloten haben bereits Rennen im Autódromo Hermanos Rodríguez absolviert.

Wieder alles beim Alten im Audi Sport Team Joest in der Sportwagen-WM (FIA WEC): Benoît Tréluyer wird beim fünften Meisterschaftslauf des Jahres wieder im R18 sitzen. Der dreifache Le-Mans-Sieger (2011, 2012, 2014) musste zuletzt auf dem Nürburgring pausieren, nachdem er sich beim Mountainbike-Fahren am Rücken verletzt hatte. Tréluyer startet in der Sportwagen-WM zusammen mit André Lotterer und Marcel Fässler. «Natürlich hat man am Wochenende mehr Fahrzeit, vor allem im freien Training. Doch Ben fehlt uns hier schon sehr. Wir drei gehören im Cockpit einfach zusammen», meinte Teamkollege Fässler am Nürburgring noch zu SPEEDWEEK.com.

Aufgrund des Nichtantritts in der Eifel hat Tréluyer in der Gesamtwertung auch den Anschluss an seine beiden Wagenpartner verloren, die dort für die Pole-Position und den dritten Platz 16 Punkte erhielten. Fässler/Lotterer liegen nun mit 51 Zählern auf Rang vier – der Franzose mit 35 auf Platz sechs.

Den zweiten Audi R18 pilotieren in Mexiko (wie üblich) Lucas di Grassi, Loïc Duval und Oliver Jarvis. Bis auf den genesenen Tréluyer haben übrigens alle fünf anderen Audi-Fahrer bereits Rennen im ‚Autódromo Hermanos Rodríguez‘ absolviert – wenn auch noch nicht auf dem am Wochenende verwendeten Layout. Fässler und Jarvis bestritten 2007 dort den A1-Grand-Prix, Lotterer 2002 das CART-Rennen (später ChampCar-Serie genannt) und di Grassi/Duval den ePrix der Formel E in diesem Frühjahr.

Auch bei Konkurrent Porsche konnten zwei Piloten bereits in Mexiko Rennen fahren. «Ich war 2007 mit der Champ-Car-Meisterschaft und 2008 mit der A1GP-Serie in Mexico City. Das war zwar noch die alte Streckenführung, aber ich habe schon ein Gefühl für den Austragungsort bekommen», erklärte Neel Jani, der mit seinen Teamkollegen Romain Dumas und Marc Lieb mit 106 Punkten die WM-Wertung anführt. Dumas hatte seine Aufritt in Mittelamerika sogar noch etwas früher: «Ich war bisher ein Mal in Mexiko-Stadt. Es ist lange her, ich fuhr dort 2003 mein einziges Formel-Atlantik-Rennen.»

Bei Toyota konnten bereits drei Piloten (dünne) Rennluft in Mexiko-Stadt schnuppern. Sébastien Buemi, Stéphane Sarrazin und Mike Conway nahmen im März ebenfalls am Formel-E-Rennen teil, das jedoch auf einer sehr verkürzten Variante des ‚Autódromo Hermanos Rodríguez‘ ausgetragen wurde. «Ich freue mich auf die grosse Streckenvariante. Das ist eine fantastische Sportstätte und die Mexikaner lieben den Motorsport, das sollte eine tolle Sache für uns alle werden», so Conway, der am vergangenen Wochenende in einem Oreca-LMP2 auch den Lauf der ELMS (European Le Mans Series) in Le Castellet gewann.

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