DTM-Ass Lucas Auer 7. im Force India: «Unglaublich!»

Von Rob La Salle
Formel 1

​DTM-Fahrer Lucas Auer kann es noch immer nicht fassen, welchen Speed ein moderner Formel-1-Renner aufbaut. Der 22jährige Tiroler hat am zweiten Testtag die siebtschnellste Runde gedreht.

«Unglaublich!» Auf ein Wort eingedampft dürfte dies sehr schön die Formel-1-Erfahrung des DTM-Piloten Lucas Auer zusammenfassen. Der Tiroler hatte sich vor seinem Einsatz auf dem Hungaroring noch Tipps von Force-India-Stammfahrer Esteban Ocon geholt, aber auch so kam der Österreicher nicht mehr aus dem Staunen heraus: «Es ist wirklich schwer vorstellbar, wie schnell diese Autos sind. Am Anfang denkst du dir, welcher Wahnsinn das ist, und dann merkst du, dass du immer noch später und später bremsen kannst. Kein Vergleich zu den Kurventempi und den Bremswegen in einem Tourenwagen.»

«Wenn du das erste Mal auf die Bahn gehst und den Tempolimiter rausnimmst, dann ist das schon ein Schock. Am ersten Tag hatte ich in den ersten Runden Mühe, das Fahren raubt einem im wörtlichsten Sinne den Atem. Daran muss man sich gewöhnen. Mit der Zeit aber lernst du damit umzugehen. Es geht noch viel schneller, aber ich wollte mich schrittweise an mein Limit wagen und ja nichts kaputtmachen.»

Auer in seiner Medienrunde am Hungaroring: «Es ist grossartig, dass ich diese Chance erhalten habe, und ich bin Force India sehr dankbar, dass ich diese Erfahrung machen durfte. Aber gleichzeitig war es für das Team ein normaler Test, also hat man von mir auch entsprechende Aussagen übers Auto erwartet. Ich musste schon gewisse Aufgaben übernehmen.»

«Ich habe jene Runde geniessen können. Wenn du dich mal ans Fahren gewöhnt hast, dann macht das scho irren Spass. Es war wirklich heiss, und ich habe geschwitzt wie ein Irrer. Aber ich war gut vorbereitet, ich hatte das Nackenmuskeltraining nochmals intensiviert, das hat sich bezahlt gemacht. Und dann musst du bei solchen Bedingungen halt viel trinken.»

Abgesehen von ein paar harmlosen Bedienungsfehlern am Lenkrad hat DTM-Fahrer Auer eine makellose Leistung gezeigt.

Ungarn-Test, 2. August

1. Sebastian Vettel (D), Ferrari, 1:17,124 (40 Runden)
2. Lando Norris (GB), McLaren-Honda, 1:17,385 (91)
3. Kimi Räikkönen (FIN), Ferrari, 1:17,842 (60)
4. Robert Kubica (PL), Renault, 1:18,572 (142)
5. Carlos Sainz (E), Toro Rosso-Renault, 1:18,850 (68)
6. Daniil Kvyat (RU), Toro Rosso-Renault, 1:19,166 (54)
7. Lucas Auer (A), Force India-Mercedes, 1:19,242 (49)
8. George Russell (GB), Mercedes, 1:19,391 (90)
9. Nikita Mazepin (RU), Force India-Mercedes, 1:19,692 (48)
10. Pierre Gasly (F), Red Bull Racing-Renault, 1:20,337 (107)
11. Luca Ghiotto (I), Williams-Mercedes, 1:20,414 (161)
12. Santino Ferrucci (USA), Haas-Ferrari, 1:20,994 (116)
13. Nobuhiko Matsushita (J), Sauber-Ferrari, 1:21,998 (121)

Ungarn-Test, 1. August

1. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:17,746 (98 Runden)
2. Stoffel Vandoorne (B), McLaren-Honda, 1:17,834 (72)
3. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, 1:18,732 (155)
4. George Russell (GB), Mercedes, 1:19,231 (119)
5. Lance Stroll (CDN), Williams-Mercedes,1:19,866 (138)
6. Nikita Mazepin (RU), Force India-Mercedes, 1:19,910 (52)
7. Nicolas Latifi (CDN), Renault, 1:20,302 (54)
8. Sean Gelael (IDN), Toro Rosso-Renault, 1:20,341 (101)
9. Lucas Auer (A), Force India-Mercedes, 1:20,563 (54)
10. Santino Ferrucci (USA), Haas-Ferrari, 1:21,185 (102)
11. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing-Renault, 1:21,228 (58)
12. Gustav Malja (S), Sauber, 1:21,503 (108)

Restliche Testfahrten 2017

Tests innerhalb und nach der Saison
28./29. November: Abu Dhabi

Testfahrten Pirelli
3./4. August: Ferrari in Barcelona
7./8. September: Mercedes in Le Castellet
31. Oktober/1. November: Sauber und Force India in Mexiko
14./15. November: McLaren-Honda in Interlagos

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