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Ferrari-Fans entsetzt: Vettel-Siege nur im Pay-TV?
​Zahlreiche Verträge in Sachen TV-Rechte müssen derzeit von Formel-1-Grossaktionär Liberty Media verhandelt werden. In Italien droht die Gefahr, dass die Formel-1-Fans Ferrari-Siege nur noch im Pay-TV sehen.
Formel 1
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Jahrelang war Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone für die Aushandlung der Rechte zur TV-Ausstrahlung von Formel-1-Rennen verantwortlich. Im Januar 2017 wurde "Mr. Formula One" seines Postens enthoben, neuer Formel-1-CEO ist Chase Carey, Speerspitze von Formel-1-Grossaktionär Liberty Media. Auf die US-Amerikaner kommt viel Arbeit zu: Aufhübschen der GP-Wochenenden, Gespräche zum Verpflichten neuer Seriensponsoren und – ganz wichtig – die TV-Rechte in zahlreichen Ländern.
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Für das Medienunternehmen verhandelt derzeit Sean Bratches auf verschiedenen Ebenen. Aber wie soll die Balance zwischen freiem Fernsehen und Pay-TV aussehen? Der in Berlin geborene Sean Bratches sagt: "Das ist bei uns ein grosses Thema. Wir wollen einerseits so viele Menschen als möglich erreichen. Wir wollen aber auch Geld einnehmen. Aber alle Märkte sind verschieden. Pay-TV wird nicht in allen Ländern gleich gut akzeptiert. Wir können das nicht alles über einen Kamm scheren. Es gilt hier, eine gesunde Balance zu finden." Rennlegende Alain Prost warnt: "Früher hatten wir in Frankreich bei TF1 acht Millionen Fans vor den Flimmerkisten, jetzt sind es im Digitalfernsehen bei Canal+ nicht mal 750.000. Aber so geht das nun mal, wenn man alles ins Pay-TV umsiedelt." Bratches kann sich über mangelde Arbeit nicht beklagen: Die Verträge mit RTL in Deutschland und mit der RAI in Italien müssen verhandelt werden, zwei elementare Märkte für die Formel 1 in Europa. Liberty Media denkt auch daran, in Deutschland ein Mischsystem einzuführen, das es als britisches Modell schon länger gibt – 2017 sind in Grossbritannien nur zehn Rennen auf Channel 4 im freien Fernsehen zu geniessen.
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Die RAI (Radiotelevisione Italiana) unter Generaldirektor Mario Orfeo will die Formel 1 zwar behalten, aber aus dem Dunstkreis der Öffentlich-Rechtlichen ist zu hören – auch nicht zu jedem Preis.
Italien als Land zu verlieren, in welche die Fans die Formel 1 im freien Fernsehen erleben können, wäre für Liberty Media einschneidend: Für den Ungarn-GP setzten sich in Italien fünf Millionen Zuschauer vor die Flimmerkisten, auf Sky verfolgen zwischen 500.000 und einer Million Fans die Rennen, die Zahlen schwanken stark von Grand Prix zu Grand Prix.
Die RAI zeigt 2017 neun Rennen live und elf in Aufzeichnung, Sky zeigt alle. Bis vor wenigen Monaten gab es bei den Italienern unter der Führung des früheren Chefs Antonio Campo Dall’Orto zum Entsetzen der Tifosi Tendenzen, ab 2018 eher auf die Champions League zu setzen als auf Formel 1. Aber dann kehrte Ferrari auf die Siegerstrasse zurück. Keine andere Sendung zog am 30. Juli so viele Menschen vor die Bildschirme wie der Ungarn-GP mit dem tollen Doppelsieg von Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen. Gute Zahlen bei RTL
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Die Zwischenbilanz bei RTL fällt ohne Frage absolut positiv aus. Zum neunten Mal in elf Rennen konnte der Kölner Privatsender die Quote im Vergleich zum Vorjahr steigern. Das sind gute Argumente, um die Formel 1 zu behalten: Auch der Vertrag von RTL läuft Ende 2017 aus, Gespräche mit Liberty Media laufen. Immerhin 5,3 Millionen Fans sahen in Deutschland das Rennen auf dem Hungaroring bei RTL, das trotz der spärlichen Überholmöglichkeiten für ein spannendes Finish sorgte. Das sind 700.000 Zuschauer mehr als noch 2016. Ungarn bescherte RTL zudem den zweitbesten Wert in diesem Jahr. Mehr Fans lockte nur der Bahrain-GP (5,58 Millionen) an, das Rennen wurde allerdings auch erst um 17 Uhr MEZ gestartet. Der Marktanteil beim Ungarn-GP lag bei 35,3 Prozent beim Gesamtpublikum und 32,2 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.
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