Brasilien-GP: Mehrere Fahrer mit Startplatz-Strafen
Gleich mehrere Piloten werden den zweitletzten WM-Lauf in Interlagos mit einer Hypothek in Angriff nehmen müssen. Weltmeister Lewis Hamilton startet mit einem frischen Motor aus der Boxengasse.
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"Gegen Ende der Saison muss man auch vermehrt mit solchen Strafen rechnen", seufzte Brendon Hartley im Fahrerlager von São Paulo, nachdem die FIA bestätigt hatte, dass er auch bei seinem dritten GP-Einsatz mit einer Strafversetzung in der Startaufstellung bedacht wird. Der Grund: Er setzt neue Motor-Komponenten ein, die das Saison-Kontingent übersteigen. In Brasilien bescherte ihm eine frische MGU-H-Einheit (Elektrischer Generator am Turbo) eine Strafversetzung um zehn Positionen.
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Der Blondschopf ist nicht der Einzige, der eine Startplatz-Strafe hinnehmen muss. Aus dem exakt gleichen Grund wie der Neuseeländer im Toro Rosso wurde auch der Australier mit einer Strafversetzung um zehn Positionen bedacht. Noch schlimmer erwischt es Hartleys Teamkollegen Pierre Gasly, der – theoretisch – um 25 Positionen nach hinten rücken muss. Jeweils fünf Positionen büssen Williams-Hoffnungsträger Lance Stroll und Sauber-Pilot Marcus Ericsson ein, die jeweils mit einem frischen Getriebe ausrücken werden. Neue Motor-Teile gibt es auch für Lewis Hamilton. Der Weltmeister muss den zweitletzten Grand Prix des Jahres aus der Boxengasse in Angriff nehmen, weil er seinen Silberpfeil im Qualifying bereits beim ersten Versuch in die Reifenstapel gesetzt hatte.
Die Mercedes-Crew musste die Parc-fermé-Regeln brechen, um den dabei entstandenen Schaden zu beheben. Und sie nutzte auch gleich die Gelegenheit, um den 62-fachen GP-Sieger mit einem frischen Verbrennungsmotor sowie einem neuen Turbolader und einer neuen MGU-H-Einheit auszustatten. Das hat den Vorteil, dass der Mercedes-Pilot nun mit der neuesten Motorenspezifikation der Sternmarke unterwegs ist.
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1. Valtteri Bottas, Mercedes 2. Sebastian Vettel, Ferrari 3. Kimi Räikkönen, Ferrari 4. Max Verstappen, Red Bull Racing 5. Sergio Pérez, Force India 6. Fernando Alonso, McLaren 7. Nico Hülkenberg, Renault 8. Carlos Sainz, Renault 9. Felipe Massa, Williams 10. Esteban Ocon, Force India 11. Romain Grosjean, Haas 12. Stoffel Vandoorne, McLaren 13. Kevin Magnussen, Haas 14. Daniel Ricciardo, Red Bull Racing 15. Pascal Wehrlein, Sauber 16. Lance Stroll, Williams 17. Marcus Ericsson, Sauber 18. Brendon Hartley, Toro Rosso 19. Pierre Gasly, Toro Rosso 20. Lewis Hamilton, Mercedes*
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