Lewis Hamilton: Kritik ohne Relevanz in meinem Leben

Von Agnes Carlier
Formel 1
Lewis Hamilton mit seinem Teamkollegen Valtteri Bottas

Lewis Hamilton mit seinem Teamkollegen Valtteri Bottas

Lewis Hamiltons Art finden nicht alle gut, selbst in seiner Heimat muss sich der Brite eine Menge Kritik gefallen lassen. Ihm ist das relativ egal.

Lewis Hamilton polarisiert. Fans des 32-Jährigen bezeichnen ihn als letzten, echten Superstar der Königsklasse, als Rockstar der Formel 1. Kritiker sehen in ihn nur einen affektierten und selbstverliebten Sportler, der es mit seiner Präsenz auf roten Teppichen und im Blitzlichtgewitter übertreibt.

Hamilton kennt das seit Jahren, und es ist ihm weiterhin komplett egal, was die Leute über ihn und sein Verhalten denken. «Ich fühle wirklich gar nichts. Ich kenne meine Werte, ich weiß, was ich erreicht habe und ich weiß, wo meine Familie und ich herkommen. Ich bin nicht auf die Akzeptanz von jemand anderem als von meiner Familie angewiesen. Ehrlicherweise kümmert es mich nicht, ob die Popularität größer oder kleiner ist», sagte Hamilton BBC Radio Five Live's Sportsweek.

Hamilton registriere sowieso nur die positiven Dinge, wie die britischen Flaggen oder die breite Zustimmung, die ihm bei seinem Heim-GP in Silverstone entgegenschlägt. «Es mag auch negative gestimmte Leute da draußen geben oder welche, die negative Dinge sagen, aber das hat in meinem Leben keine Relevanz», sagte er.

Natürlich wurde er auch auf Michael Schumacher angesprochen. Rekorde der Legende hat er bereits gebrochen, andere wie die Anzahl der meisten Siege oder WM-Titel sind noch ein Stück weg. Doch darüber denkt der Brite gar nicht nach.«Ich habe nicht den Wunsch, das zu schaffen, was Michael geschafft hat, auch wenn es nicht mehr weit weg ist», sagte Hamilton. Vier Titel hat er, Schumacher holte in seiner einzigartigen Karriere sieben. Hamilton hat zudem 62 Rennsiege geholt, Schumacher 91.

«Kann ich das erreichen? Ja klar, wenn ich lange genug dabei bleibe, kann ich das möglicherweise schaffen. Aber das treibt mich nicht an. Mich treibt jede Saison an, die ich angehe. Ich weiß nicht, wann ich aufhöre. Es könnte in einem Jahr sein, es könnte in fünf sein. Wir werden sehen», so Hamilton.

«Ich liebe das Racing und werde es fortsetzen, so lange ich es liebe. Ich wachse immer noch, ich verbessere mich immer weiter und ich glaube nicht, dass ich mein bestes Level bereits erreicht habe. Da kommt noch mehr. Mein einziges Ziel ist es, die Messlatte immer höher zu legen», sagte Hamilton.

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