Cyril Abiteboul (Renault): «So geht’s nicht weiter»
Der Pariser Cyril Abiteboul, Geschäftsleiter von Renault Sport, über die Partnerschaft mit Red Bull Racing, die Ziele mit dem Werks-Team von Renault sowie über die Zukunft des Formel-1-Rennsports.
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
Weiterlesen
Werbung
Cyril Abiteboul hat als Geschäftsleiter von Renault Sport grosse Pläne. Der Franzose will 2018 die Top-Teams ärgern, in zwei Jahren dann soll Renault stark genug sein, um ein Wörtchen um den WM-Titel mitreden zu können. Meinem Kollegen Andrea Cremonesi von der Gazzetta dello Sport gegenüber beteuert Abiteboul, dass er sein Team auf Kurs sieht: "Wir sind mit einem eher konservativen Ansatz in diese Saison gegangen. Im Vordergrund steht die Zuverlässigkeit. Das ist wichtig, denn wir haben ein komplett anderes Auto mit neuem Getriebe, anderen Aufhängungen und so fort, ein Riesensprung. Im vergangenen Jahr konnten wir uns vom neunten Platz im Konstrukteurs-Pokal auf Schlussrang 6 steigern. So soll es 2018 weitergehen."
Werbung
Werbung
Der Pariser spricht davon, die Lücke zu den Top-Teams zu schliessen. Einhellige Meinung im Fahrerlager: Dazu müssen die Motorenspezialisten die Ärmel hochkrempeln. Abiteboul: "Wir sind auf Kurs, was unsere Ziele angeht in Sachen Standfestigkeit und Leistung. Aber das ist nur ein Ausgangspunkt." Renault hat in diesem Jahr mit Red Bull Racing und McLaren zwei gute Messlatten, was die Konkurrenzfähigkeit des eigenen Chassis angeht. Denn unter der Motorhaube schlagen identisch Herzen. Abiteboul: "Wir erachten Red Bull Racing und McLaren als Partner, nicht als Kunden. Wir garantieren, dass alle gleich behandelt werden. Aber das ist eine Position, die wir überdenken könnten, wenn es um die neue Motorengeneration der Formel 1 ab 2021 geht." Was passiert mit Red Bull Racing? Kommt es Ende 2018 zur Trennung vom langjährigen Partner? Abiteboul: "Es ist zu früh, das zu sagen. Ich will nur eines unterstreichen – es hat keine Saison gegeben ohne intensive Gespräche mit ihnen, und doch sind wir nun zwölf Jahre zusammen! Ich sage nicht, dass wir das 2019 auch sein werden. Aber wir wollen so bald als möglich Klarheit, was unsere Zusammenarbeit angeht." Über die Zukunft der Formel 1 meint der 40-Jährige: "So kann es nicht weitergehen. Es kann nicht sein, dass wir vor einer Saison den Weltmeister schon kennen. Das ist nicht gesund, das dient keinem. Wir müssen eng mit Liberty Media zusammenarbeiten, aber auch mit Ferrari, Mercedes, McLaren und so fort, um Änderungen umzusetzen. Ohne dass jedoch die DNA der Formel 1 beschädigt wird. Die Wahrnehmung des Autos in der Öffentlichkeit ist nicht mehr die gleiche. Die Rezepte von früher funktionieren nicht mehr in einer Welt, die sich ständig ändert. Im Zentrum muss der Sport stehen, nicht die Technik." Barcelona-Wintertests 2018: Alle Bestzeiten
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
Weiterlesen
1. Sebastian Vettel, Ferrari, 643 Runden, 2993,1 km 2. Valtteri Bottas, Mercedes, 584 Runden, 2718,5 km 3. Lewis Hamilton, Mercedes, 456 Runden, 2122,6 km 4. Pierre Gasly, Toro Rosso, 452 Runden, 2104 km 5. Carlos Sainz, Renault, 444 Runden, 2066,8 km 6. Max Verstappen, Red Bull Racing, 419 Runden, 1950,4 km 7. Marcus Ericsson, Alfa Romeo Sauber, 411 Runden, 1913,2 km 8. Kevin Magnussen, Haas, 381 Runden, 1773,5 km 9. Charles Leclerc, Alfa Romeo Sauber, 375 Runden, 1745,6 km 10. Esteban Ocon, Force India, 372 Runden, 1731,6 km 11. Brendon Hartley, Toro Rosso, 370 Runden, 1722,3 km 12. Daniel Ricciardo, Red Bull Racing, 364 Runden, 1694,4 km 13. Sergey Sirotkin, Williams, 354 Runden, 1647,8 km 14. Nico Hülkenberg, Renault, 351 Runden, 1633,9 km 15. Lance Stroll, Williams, 343 Runden, 1596,6 km 16. Stoffel Vandoorne, McLaren, 336 Runden, 1564 km 17. Sergio Pérez, Force India, 317 Runden, 1475,6 km 18. Romain Grosjean, Haas, 314 Runden, 1461,6 km 19. Kimi Räikkönen, Ferrari, 286 Runden, 1331,3 km 20. Fernando Alonso, McLaren, 263 Runden, 1224,2 km 21. Robert Kubica, Williams, 122 Runden, 567,9 km 22. Nikita Mazepin, Force India, 22 Runden, 102,4 km
Runden und Kilometer: Teams 1. Mercedes: 1040 Runden, 4841,1 km 2. Ferrari: 929 Runden, 4324,4 km 3. Toro Rosso: 822 Runden, 3826,3 km 4. Williams: 819 Runden, 3812,4 km 5. Renault: 795 Runden, 3700,6 km 6. Sauber: 786 Runden, 3658,8 km 7. Red Bull Racing: 783 Runden, 3644,8 km 8. Force India: 711 Runden, 3309,6 km 9. Haas: 695 Runden, 3235,2 km 10. McLaren: 599 Runden, 2788,3 km
Werbung
Werbung
Runden und Kilometer: Motorenhersteller 1. Mercedes: 2570 Runden, 11963,1 km 2. Ferrari: 2410 Runden, 11218,3 km 3. Renault: 2177 Runden, 10133,7 km 4. Honda: 822 Runden, 3826,3 km
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.