Jack Brabham: Doku über sein Leben kommt 2019

Von Rob La Salle
Formel 1
Stirling Moss und Jack Brabham

Stirling Moss und Jack Brabham

Auf die Fans der Formel 1 wartet ein besonderes Schmankerl: Aktuell wird eine Dokumentation über das Leben von Sir Jack Brabham gedreht. Sie soll 2019 erscheinen. Auch Fans sind gefragt.

Jack Brabham wird in der Hall of Fame der Formel 1 auf immer einen Ehrenplatz haben: Er war 1966 der erste Grand-Prix-Fahrer, der in einem Rennwagen seines eigenen Namens Weltmeister wurde – was kaum je wiederholt werden wird. Der am 2. April 1926 in Hurstville (New South Wales) geborene und am 19. Mai 2014 verstorbene Brabham begann schon 1947, eigene Sportwagen zu konstruieren.

Ein Teil des Rüstzeugs dafür hatte er sich als Mechaniker bei der Royal Australian Air Force geholt. Bei Midget-Rennen in Australien lernte er seine unnachahmlichen Slides. Er lernte auch, nötigenfalls seine Gegner mit einem Sandregen einzudecken, um seine Position zu verteidigen. Zeit seiner Karriere fuhr Brabham diamanthart, an der Grenze der Fairness balancierend.

Sein früherer Gegner Sir Stirling Moss sagt: «Mit Jack Brabham hatte ich die härtesten Gefechte überhaupt. Er hat gerne Steine aufgewirbelt und wenn er mir die Strasse wegnahm, versuchte ich auf der anderen Seite anzugreifen. Einmal fuhren wir in Neuseeland gegeneinander und bei mir brach die Halbachse. Obwohl ich sein härtester Konkurrent war, offerierte er mir die Halbachse seines Ersatzautos. Ich nahm dankend an und holte mir den Sieg, Jack wurde Zweiter. Das war damals so. Jack hat immer alles versucht, um mich auf der Piste zu schlagen.»

Von 1955 bis 1970 bestritt Brabham in der Formel 1 insgesamt 126 Rennen für die Rennställe Cooper, Maserati, Lotus und für das von ihm selbst gegründete Team Brabham, wo er mit dem Techniker Ron Tauranac eine ideale Ergänzung gefunden hatte. Brabham gewann 14 Rennen und wurde dreimal Formel-1-Weltmeister (1959, 1960, 1966), zwei Mal mit Cooper, 1966 mit dem eigenen Rennwagen.

Sein bewegtes Leben wird nun in der Dokumentation «Brabham: The Untold Story of Formula One» verewigt. Produziert wird das Werk von den australischen Fimemachern «Aurora Films» und soll im kommenden Jahr im Rahmen des Australien-GP Premiere feiern.

Involviert in die Produktion sind unter anderem Sir Jackie Stewart, Sir Stirling Moss, John Sturtees, Mark Webber, David Brabham, Ron Tauranac und Bernie Ecclestone.

Außerdem fordern die Filmemacher zum Mitmachen auf. Fans können und sollen noch nicht veröffentlichtes Filmmaterial, Videos, Bilder, Erinnerungsstücke, Fanartikel oder Dokumente einreichen, die im Film möglicherweise Verwendung finden könnten. Daneben können Fans ihre Geschichten, Anekdoten, Erinnerungen oder Begegnungen in einem kurzen Video festhalten und mit alle anderen Fans auf www.brabhammovie.com teilen.

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