Jacky Ickx: «Team muss sich auf Alonso fokussieren»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Stoffel Vandoorne hat neben Fernando Alonso keinen einfachen Job

Stoffel Vandoorne hat neben Fernando Alonso keinen einfachen Job

GP-Veteran Jacky Ickx stärkt seinem Landsmann Stoffel Vandoorne zwar den Rücken. Der Belgier betont aber auch: «Will McLaren einen Weg aus der Krise finden, muss sich das Team auf Fernando Alonso konzentrieren.»

Der frühere Formel-1-Pilot Jacky Ickx verfolgt das Geschehen in der Königsklasse auch Jahrzehnte nach seinem letzten GP-Einsatz. Der 73-jährige Belgier hat dabei vor allem einen Piloten im Auge: Seinen Landsmann Stoffel Vandoorne, der bei McLaren die schwierige Aufgabe hat, sich neben Ausnahmekönner Fernando Alonso zu behaupten.

Der 26-jährige GP-Star konnte sein Talent im vergangenen Jahr in seiner Rookie-Saison trotz der Power-Probleme des Teams unter Beweis stellen. Am Ende fehlten ihm nur vier WM-Zähler auf den zweifachen Champion aus Spanien, hinter dem er sich in der WM-Tabelle direkt auf dem 16. Platz einreihte. Drei Mal schaffte er es 2017 in die Punkte.

Das Gleiche konnte Vandoorne schon in diesem Jahr erreichen: In Melbourne und Baku kam er als Neunter ins Ziel, in Bahrain eroberte er den achten Rang. Trotzdem fällt der Unterschied zu seinem Teamkollegen in diesem Jahr sehr viel deutlicher aus. Nach sechs Saisonläufen hat der jüngere der beiden McLaren-Stars nur acht Punkte auf dem Konto. Zum Vergleich: Alonso konnte mit 32 WM-Zählern bereits das Vierfache von Stoffels Punkte-Ausbeute abstauben.

Kein Wunder, kommt auch Ickx im Gespräch mit den Kollegen des TV-Senders RTBF zum Schluss: «Alonso ist die klare Nummer 1 in diesem Team.» Und er betont: «Will McLaren einen Weg aus der Krise finden, muss sich das Team auf Fernando Alonso konzentrieren. In dieser Phase der Sorgen und Nöte muss er auch die Nummer 1 sein, das Team muss sich nun auf ihn fokussieren.»

Trotzdem hat der frühere GP-Star und sechsfache Le-Mans-Sieger auch nette Worte für Vandoorne: «Stoffel ist ein schneller Fahrer, er hat sein Talent nicht verloren. Vielleicht verpasst er die Chance, sich kurz- oder mittelfristig im Team zu etablieren, aber ich glaube weiterhin an ihn. Wir wissen auch nicht, welche Sorgen das Team genau quälen und was intern passiert. McLaren hat derzeit grosse Probleme, aber ich bleibe positiv und zuversichtlich.»

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