Kimi Räikkönen: «Kein Unterschied wie Tag und Nacht»

Von Vanessa Georgoulas
Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen

Ferrari-Star Kimi Räikkönen sorgte mit seiner Bestzeit im zweiten Training zum Belgien-GP für Jubel bei den Tifosi. Der Finne blieb hingegen wie immer cool und winkte ab: «Heute sind die Zeiten noch nicht so wichtig.»

Während das Ferrari-Team und seine Protagonisten die Formel-1-Sommerpause nutzten, um ihre Batterien für den zweiten Teil der Saison aufzuladen, wurde in der Motoren-Abteilung in Maranello mit Hochdruck gearbeitet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn mit der überarbeiteten Antriebseinheit konnte das Ferrari-Duo am Trainingsfreitag in Spa auftrumpfen.

Am Morgen drehte Sebastian Vettel die schnellste Runde, am Nachmittag legte dann sein Teamkollege Kimi Räikkönen nach und blieb mit 1:43,355 min knapp eine Sekunde schneller als der Deutsche. Der Weltmeister von 2007 legte die sieben Kilometer der Ardennen-Achterbahn in 1:43,355 min zurück. Hinterher fasste er zusammen: «Das war ein ziemlich normaler Tag. Klar, es ist der erste Tag nach der Sommerpause und wir mussten uns erst einmal wieder an alles gewöhnen, aber es dauerte nicht lange, bis es sich normal angefühlt hat.»

«Wir haben aber sicherlich noch Arbeit vor uns. Mal schauen, wie es morgen läuft», fügte der Iceman an, der auf dem anspruchsvollen Circuit de Spa-Francorchamps bereits vier GP-Siege hatte feiern dürfen. «Mein Auto fühlt sich sicherlich besser als bei meinem letzten Sieg an, denn der 2009er-Ferrari war kein wirklich starker Renner», erklärte Kimi, betonte aber auch gleichzeitig, dass er seine Bestzeit nicht überbewerten will: «Wir werden morgen sehen, ob wir um die Pole kämpfen können. Heute sind die Rundenzeiten noch nicht so wichtig.»

Auch die Tatsache, dass er auf der Traditionsstrecke besonders stark unterwegs zu sein scheint, ist für den 20-fachen GP-Sieger kein Grund, optimistisch auf den Qualifying-Samstag zu blicken. «Ich mag die Strecke, sie ist grossartig. Aber das macht mich weder schneller noch langsamer. So gesehen war es ein ganz normaler Trainingsfreitag. Ich weiss auch nicht, wie wir im Renntrimm im Vergleich zu den Anderen aussehen, denn ich habe mich auf meine Arbeit konzentriert. Wir machen unser Ding, geben unser Bestes und schauen dann, wo wir damit landen.»

Zugeknöpft gibt er sich auch, wenn es um den neuen Motor im Heck seines Ferrari geht: «Schwer zu sagen, was die Unterschiede sind. Es ist ja bereits mehr als drei Wochen her, seit wir das letzte Mal mit der früheren Version der Antriebseinheit auf der Strecke waren. Aber sicher ist, dass wir nichts ins Auto einbauen, von dem wir nicht überzeugt sind, dass es uns weiterbringen wird. Es ist allerdings kein Unterschied wie Tag und Nacht. Heute lief es ziemlich gut, aber wer weiss, was morgen passiert. Das Wetter kann hier ziemlich schnell umschlagen. Heute haben wir Regen erwartet, es blieb aber bis auf einige Tropfen trocken. Wenn man sich allerdings umschaut, dann sieht man, dass es jeden Moment regnen kann. Mal schauen, was kommt.»

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