Ricciardo: Im gleichen Auto so schnell wie Hamilton

Von Andreas Reiners
Formel 1
Daniel Ricciardo und Lewis Hamilton

Daniel Ricciardo und Lewis Hamilton

Für Daniel Ricciardo ist klar: Im Mercedes würde er die gleichen Erfolge wie Lewis Hamilton feiern. Trotzdem bewundert der Australier den viermaligen Weltmeister, der in Mexiko seine fünfte Krone holen wird.

Rennfahrer sind vor allem eines: von sich selbst überzeugt. Mangelndes Selbstvertrauen plagt keinen von ihnen. Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass sich Daniel Ricciardo für den besten Fahrer im Feld hält.

«Meine Rennfahrernatur glaubt natürlich immer, dass ich der Beste bin», stellte der Australier klar. Er glaubt daher auch, dass er im direkten Vergleich mit Lewis Hamilton auf einem Niveau wäre. Die gleichen Waffen natürlich vorausgesetzt: «Wenn ich im gleichen Auto sitzen würde, dann könnte ich auch die gleiche Leistung abrufen. Und so weiter.»

Ricciardo ist trotzdem beeindruckt von Hamilton, der am Wochenende in Mexiko wohl seinen fünften Titel unter Dach und Fach bringen wird. Denn immer wieder ist auch Hamiltons Lebenswandel mit vielen Reise und Auftritten roten Teppichen ein Thema. Doch der Brite zeigt, dass er auf den Punkt da ist, wenn es sein muss. Die lange Mercedes-Leine macht sich bezahlt.

«Es ist ziemlich unglaublich, dass er seit rund zehn Jahren kontinuierlich seine Leistung auf der Strecke abruft, er hat aber auch abseits der Strecke sein eigenes Ding durchgezogen. Dass er sein Leben lebt und auf der Strecke trotzdem eine solche Leistung zeigt, verdient Bewunderung», sagte Ricciardo.

Zwar hat Hamilton 70 Punkte Vorsprung vor Sebastian Vettel, der in Mexiko gewinnen muss, um überhaupt noch eine Minimalchance zu wahren. Doch diese Saison hat durchaus bewiesen, dass man mehr können müsse, auch wenn man ein schnelles Auto habe, so Ricciardo.

«Du musst auch jede Woche aufs Neue deine Leistung abrufen. Seb hatte über weite Strecken in diesem Jahr ein schnelles Auto. Doch im Titelkampf hatte Lewis ein paar Mal mehr die letzten Prozentpunkte herausgeholt», so der Red-Bull-Pilot, der zur neuen Saison zu Renault wechselt: «Dass er dieses Niveau halten kann, ist ziemlich stark. Ich habe kein Problem damit, ihn dafür zu loben. Denn das hat er verdient, wenn er den fünften Titel holt. In diesem Jahr zu 100 Prozent.»


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