Kimi Räikkönen: «Unternehmen die richtigen Schritte»

Von Agnes Carlier
Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen

Alfa Romeo-Altmeister Kimi Räikkönen zieht eine positive Zwischenbilanz, räumt aber auch unumwunden ein: «In einigen Rennen haben wir nicht das Beste aus unseren Möglichkeiten gemacht.»

Nach elf von 21 Rennen belegt Kimi Räikkönen den neunten Platz in der WM-Tabelle. Der Weltmeister von 2007 sammelte in sieben der bisherigen Saisonläufe insgesamt 25 Punkte und ist damit nur zwei Zähler vom achtplatzierten Toro Rosso-Piloten Daniil Kvyat entfernt, der in Hockenheim als Dritter aufs Podest durfte.

Einen Podestplatz konnte der Alfa Romeo-Altmeister noch nicht feiern, seine bisherigen Höhepunkte seit der Rückkehr zum Rennstall aus Hinwil, mit dem er auch den Auftakt seiner GP-Karriere bestritten hatte, waren die beiden siebten Plätze auf dem Wüstenkurs von Bahrain und in Le Castellet.Trotzdem fällt seine Saisonbilanz positiv aus.

Auf die Frage, ob sein neuer Arbeitgeber seine Erwartungen erfüllt habe, erklärte der «Iceman» gewohnt trocken: «Ich habe gar nichts erwartet. Ich habe einfach versucht, mein Bestes zu geben und ich denke, wenn man sich die Tabelle anschaut, sieht die Situation mit dem neunten Zwischenrang in der Team-Wertung ziemlich schlecht aus. Allerdings erzählen die Zahlen nicht die ganze Wahrheit.»

«Sicherlich, nach Barcelona waren wir nicht da, wo wir sein wollten, wir waren im Grunde zu langsam», bestätigte Kimi. «Aber ich denke, wir haben uns ziemlich gut zurückkämpfen können. Im letzten Rennen hatten wir beim Top-Speed zumindest im Vergleich zum restlichen Mittelfeld die Nase vorn.»

«Deshalb denke ich, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen und die richtigen Schritte unternehmen. Als Team stossen wir natürlich auch an unsere Grenzen, denn das Budget ist nicht mit jenen der Top-Teams zu vergleichen. Das müssen wir so hinnehmen und ich finde, angesichts unserer Mittel machen wir einen ziemlich guten Job», stellte der 21-fache GP-Sieger sich selbst uns seiner Truppe ein gutes Zeugnis aus.

«Klar, wir wollen schneller werden und weiter nach vorne kommen, das gelingt uns auch langsam. Es braucht natürlich seine Zeit. Aber was wir an die Strecke bringen, funktioniert auch wie erwartet, deshalb denke ich, dass wir uns recht gut anstellen. Es geht immer noch etwas besser, in einigen Rennen haben wir nicht das Beste aus unseren Möglichkeiten gemacht. Aber das ist schon okay, so läuft es manchmal», fügte er gelassen an

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