Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

  1. Start
  2. /

  3. Formelsport
  4. /

  5. Formel 1
  6. /

  7. News

Werbung

Mika Häkkinen in Monza: Von Schumacher bis Leclerc

​Der zweifache Formel-1-Champion Mika Häkkinen (50) ist vor dem Grossen Preis von Italien überzeugt: «Charles Leclerc wird gewinnen. Was der Monegasse mit Ferrari zeigt, das macht mir grossen Eindruck.»

Formel 1

Empfehlungen

Werbung

TV-Programm

Werbung

Wer gewinnt den Grossen Preis von Italien auf der Traditionsbahn von Monza? Darüber hat sich auch Mika Häkkinen Gedanken gemacht. Der Formel-1-Weltmeister der Jahre 1998 und 1999 weilt als Markenbotschafter von McLaren in Monza. Im Rahmen einer Veranstaltung von McLaren-Sponsor British American Tobacco (BAT) sagt er gegenüber unseren Kollegen der Gazzetta dello Sport: "Ich bin McLaren immer verbunden geblieben. Da habe ich natürlich insgeheim den Wunsch, dass wir nach einem turbulenten Rennen einen McLaren-Fahrer auf dem Podest sehen. Aber wenn ich eine eher nüchterne Prognose stellen soll, dann sage ich – Charles Leclerc wird gewinnen. Was der Monegasse in diesem Jahr mit Ferrari zeigt, das macht mir grossen Eindruck. Ganz besonders auch nach seiner tollen Leistung in Spa-Francorchamps und hier im Training von Monza; dann aber auch vor dem Hintergrund der überragenden Top-Speed der Ferrari auf dieser Strecke."

Werbung

Werbung

"Ich erwarte eine ganze starke Leistung von Sebastian Vettel. Ich bin überzeugt, dass der Tempo-Überschuss von Ferrari auf den Geraden den Ausschlag dazu geben wird, dass Vettel einen Mercedes hinter sich lassen kann. Und wenn es eine Piste gibt, auf welcher du überholen kannst, dann ist es Monza."

"Ich weiss nicht so recht, wie sich das Wetter entwickeln wird, aber auf trockener Bahn wird das Reifen-Management eine entscheidende Rolle spielen. Wenn ich mich also festlegen soll, dann würde ich sagen – Leclerc gewinnt, vor Bottas und Vettel."

Mika Häkkinen, der fliegende Finne ist 50 Jahre jung, aber wenn er über Racing spricht, dann blitzt noch die gleiche Begeisterung in den Augen wie zu seiner GP-Karriere. Mika bestritt zwischen 1991 und 2001 insgesamt 161 GP-Einsätze, 20 WM-Läufe konnte er gewinnen. In dieser Zeitspanne stand der Finne 51 Mal auf dem GP-Podest, 26 Mal durfte er von der ersten Startposition losfahren. Der Widersacher von Rekord-Weltmeister Michael Schumacher glänzte nicht nur auf der Strecke. Abseits der GP-Pisten machte der Gentlemen im Silberpfeil eine gute Figur – und kam bei den Fans entsprechend gut an. Häkkinen, das stand für Speed, für Fairness, für einen gewissen Schalk.

Unvergessen diese Bilder: Wie Häkkinen nach einem Ausfall in Monza an einem Baum des königlichen Parks lehnte und weinte. Wie er Michael Schumacher tröstend auf die Schulter klopfte, als Schumi von Tränen übermannt wurde, angesprochen auf Ayrton Senna, das war ebenfalls hier in Monza. Wie Mika den gleichen Schumacher nach ihrem unfassbaren Duell in Belgien nach dem Rennen zusammenstauchte.

Noch heute reden die Fans über den atemraubenden Rad-an-Rad-Kampf zwischen Michael Schumacher (Ferrari) und Mika Häkkinen (McLaren-Mercedes) in Spa-Francorchamps 2000. Mika nahm damals einen ersten Anlauf, Schumacher die Führung zu entreissen, Michael machte seinen Ferrari seeeehr breit, später begann Häkkinen eine neue Attacke und griff an der Fahrt zu Les Combes innen an, während die beiden Superstars gleichzeitig am BAR-Fahrer Ricardo Zonta vorbeischossen, der Brasilianer wundert sich noch heute, wie das gehen konnte. Häkkinen ging in Führung und gewann, eine Sekunde vor seinem Widersacher.

Noch im Parc fermé ging der Finne auf seinen Rivalen zu und sprach ihm gestenreich ins Gewissen. Als wir damals Mika nachher fragten, was er zu Schumi gesagt habe, meinte Häkkinen: "Das bleibt unter uns."

Bis im Sommer 2017. Denn im Rahmen einer Videoreihe für den Wettanbieter Unibet verriet Mika Häkkinen endlich, was er damals zu Michael Schumacher gesagt hat. Der Weltmeister von 1998 und 1999 blick zurück: "Es war mir sofort klar, dass ich nach dem Rennen mit Michael sprechen musste. Ich sagte zu ihm: ‘Du kannst nicht einen Gegner bei 300 Sachen aufs Gras drücken. Hier geht es um Leben und Tod, benutz doch ein wenig gesunden Menschenverstand!’ Er legte seinen Kopf zur Seite und schaute mich an, dann sagte er: ‘Was habe ich falsch gemacht?’ Er hat sich nicht entschuldigt, er sagte nicht: ‘Tut mir leid, da war ich wohl ein wenig zu aggressiv.’ So fuhr er halt."

Häkkinen sagt im Video weiter, er fand das Pistenverhalten von Schumacher "inakzeptabel. Wenn ein grenzwertiges Manöver in einer langsamen Kurve passiert, dann kann ich das noch halbwegs tolerieren, ich hatte ja auch meine Trickkiste. Aber 300 km/h ist so verdammt schnell. Wenn du dann in Belgien auf dem Gras bist, bei einer Bodenfreiheit von 15 Millimetern auf der Vorderachse, dann reicht der kleinste Erdhügel, um das Auto auszuhebeln, und Gott weiss, wo du dann hinsegelst. Daher wollte ich Michael klarmachen: Jetzt mal ehrlich – denk nach!"

"Michael hat nicht gefallen, wie ich dann an Zonta und ihm vorbeigegangen bin. Er konnte aber wertschätzen, dass wir ein tolles Duell hatten und nichts passiert ist. Mit jedem anderen Fahrer wäre früher oder später ein Frontflügel davongeflattert."

"Michael konnte unfassbar autofahren. Er gab immer alles, als Fahrer und auch bei der Zusammenarbeit mit dem Team. Es gibt so viele Aspekte seiner Arbeit, die ich grenzenlos bewundere. Er liess nie locker. Aufgeben gehörte nicht zu seinem Wortschatz. Er war immer am Limit, mit rotglühenden Bremsscheiben, unglaublich."

"Was die Zweikämpfe angeht, so konnte er sich extrem verteidigen, besonders wenn es Richtung Zielflagge ging. Zur Mitte eines Grand Prix liess er immer ein wenig Luft zum Gegner zwischen den Reifen. Zum Ende eines WM-Laufs scheute er sich aber nicht vor Wagenkontakt."

Werbung

Werbung

TV-Programm

Schon gesehen?

Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach


Themen

Aktueller Stand

Voller Stand
  1. Fahrer

  2. Konstrukteure

2026202520242023

Pos

Fahrer

Team

Punkte

1

Kimi Antonelli

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

156

2

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

90

3

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

88

4

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

75

5

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

58

6

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

58

7

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

43

8

Pierre Gasly

BWT Alpine Formula One Team

35

9

Isack Hadjar

Oracle Red Bull Racing

26

10

Liam Lawson

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

24

Highlight-Videos

ServusTV Mediathek

Events

Alle Formel 1 Events
  • Vergangen

    Canadian Grand Prix

    Circuit Gilles Villeneuve, Kanada
    22.–24.05.2026
  • Vergangen

    Monaco Grand Prix

    Circuit de Monaco, Monaco
    05.–07.06.2026
  • Max Verstappen

    Live

    Barcelona-Catalunya Grand Prix

    Circuit de Barcelona-Catalunya, Spanien
    12.–14.06.2026
  • Demnächst

    Austrian Grand Prix

    Red Bull Ring, Österreich
    26.–28.06.2026
  • British Grand Prix

    Silverstone Circuit, Great Britain
    03.–05.07.2026
  1. Vergangen

    Canadian Grand Prix

    Circuit Gilles Villeneuve, Kanada
    22.–24.05.2026
  2. Vergangen

    Monaco Grand Prix

    Circuit de Monaco, Monaco
    05.–07.06.2026
  3. Max Verstappen

    Live

    Barcelona-Catalunya Grand Prix

    Circuit de Barcelona-Catalunya, Spanien
    12.–14.06.2026
  4. Demnächst

    Austrian Grand Prix

    Red Bull Ring, Österreich
    26.–28.06.2026
  5. British Grand Prix

    Silverstone Circuit, Great Britain
    03.–05.07.2026

Formelsport News

Alle News

    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz

    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.

    Berichte & Analysen

    Redaktion

    Serien