Alex Albon (Red Bull Racing-Honda): «Strafe streng»

Von Rob La Salle
​Alex Albon hat im Italien-GP von Monza eine Fünfsekundenstrafe erhalten – wegen seines Kampfverhaltens gegen Kevin Magnussen. Der Thai-Brite findet: «Diese Strafe war ein wenig streng.»

Der Australier Garry Connelly, der Engländer Derek Warwick, die Spanierin Silvio Bellot und der Italiener Paolo Longoni kannten kein Pardon: Als sich Red Bull Racing-Fahrer Alex Albon in Monza am Haas von Kevin Magnussen vorbeikämpfte, «verschaffte er sich abseits der Strecke einen unerlaubten Vorteil», so die Regelhüter. Ergebnis: eine Fünfsekundenstrafe gegen Albon.

Alex sass die Strafe während seines Reifenwechsels ab, am Ende wurde er Sechster, dabei hatte er Nico Hülkenberg vor sich in Sichtweite. Ohne die Strafe hätte Albon wie in Belgien einen feinen fünften Rang einfahren können.

Der in London geborene Doppelbürger findet: «Diese Strafe war ein wenig streng. Ich hatte meinen Angriff noch vor der Kurve abgeschlossen, ich hatte die Nase vorn. Kevin konterte, was sein gutes Recht ist, und wenn ich dagegengehalten hätte, wäre eine Kollision unvermeidlich gewesen. Also fuhr ich geradeaus. Er liess mir einfach keinen Raum.»

«Ich kann die Entscheidung der Rennkommissare nachvollziehen, aber ich finde halt – ich hatte keine andere Möglichkeit. Das Rennen war ein Durcheinander, ich hatte ja zu Beginn des Grand Prix in der Lesmo schon einen Kampf mit Carlos Sainz und war neben der Bahn. Gleichzeitig bin ich jetzt nicht der Ansicht, ich hätte da etwas Verrücktes probiert.»

«Letztlich hat das Rang 5 gekostet. Ich war in Italien mit meinem Renntempo erheblich zufriedener als in Belgien. Ich kenne den Wagen immer besser. Aber ich sehe mich noch immer in einer Lernphase – ich beginne zu verstehen, wie der Wagen auf die verschiedenen Abstimmungsmöglichkeiten reagiert. Vieles ist noch neu. Doch das alles entwickelt sich gut.»

Mit Toro Rosso war Albon vor der Sommerpause schon fünf Mal in die Punkte gefahren, mit den Rängen 5 und 6 in Spa-Francorchamps und Monza ist er im WM-Zwischenklassement auf den neunten Platz vorgerückt. Daniel Ricciardo hat zwar mit 34 Punkten eine gleich grosse Beute, aber der Australier liegt dank eines besseren Einzelergebnisses vorne (Rang 4 in Monza).

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