Toto Wolff (Mercedes): «Das hat uns allen gefehlt»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff gratuliert Polesetter Valtteri Bottas

Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff gratuliert Polesetter Valtteri Bottas

In Austin durfte Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff erstmals seit dem Ende der Sommerpause wieder eine Pole bejubeln. Der Wiener freute sich mit Valtteri Bottas, der sich den ersten Startplatz geschnappt hat.

Dass WM-Leader und Mercedes-Hauptakteur Lewis Hamilton im drittletzten Qualifying des Jahres nur auf den fünften Platz kam, änderte nichts an der guten Laune von Toto Wolff, der sich sichtlich über die Pole-Position von Valtteri Bottas freute. «Das war ein spannendes Qualifying. Es ging sehr eng zu und mehrere Autos lagen innerhalb weniger Zehntel. Es ist schon eine Weile her, dass wir auf der Pole gestanden haben und es ist ein sehr schönes Gefühl, wieder von der Spitze zu starten. Das hat uns allen gefehlt», schwärmte er nach dem Abschlusstraining.

«Valtteri ist ein starkes Qualifying gefahren und hat eine fantastische erste Runde im Q3 hingelegt. Sie hat gereicht, um ihm die Pole zu sichern. Lewis erlebte einen schwierigeren Nachmittag. Im Qualifying hat es für ihn einfach nicht sollen sein», fasste der Chef der Silberpfeil-Piloten zusammen, und versprach auch: «Jetzt werden wir genau analysieren, was bei ihm passiert ist. Uns erwartet ein interessantes Rennen, in dem es mit Blick auf das Renntempo zwischen den drei Top-Teams recht eng zuzugehen scheint. Von den Startplätzen 1 und 5 ist noch alles drin, entsprechend werden wir unser Bestes geben und abwarten, wie sich das Rennen entwickelt.»

Auch Mercedes-Technikchef James Allison jubelte: «Das ist unsere erste Pole nach der Sommerpause und absolut willkommen. Es war unglaublich eng, wahnsinnig spannend und es ist absolut fantastisch, dass Valtteri nach ganz vorne gefahren ist.»

«Für Lewis ist es nicht ganz so gut gelaufen, was etwas überraschend kam, weil er in den ersten beiden Sessions sehr stark gewesen ist», gestand der Ingenieur, und fügte eilends an: «Aber ich bin mir sicher, dass er als Erster zugeben wird, dass er ein paar chaotische Runden im Q3 hatte. Jetzt wird er im Rennen erneut angreifen. Wir hatten im Renntrimm am Freitag ein gutes Tempo und wir hoffen, dass wir das im GP umsetzen können.»

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