Kimi Räikkönen (17.): «Ich habe einen Fehler gemacht»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen

Alfa Romeo-Kultfigur Kimi Räikkönen musste sich im Qualifying von Austin mit dem 17. Platz begnügen, auch sein Teamkollege Antonio Giovinazzi schaffte den Sprung ins Q2 nicht. Die Enttäuschung ist gross.

Zum ersten Mal in diesem Jahr musste das Alfa Romeo-Team mitansehen, wie sowohl Routinier Kimi Räikkönen als auch Ferrari-Nachwuchshoffnung Antonio Giovinazzi den Sprung ins Q2 nicht schafften. Der Weltmeister von 2007 musste sich sogar im teaminternen Duell geschlagen geben, denn es war der junge Italiener, der sich den 16. Platz sicherte, während der Finne mit der 17. Position Vorlieb nehmen musste. 

Dabei hatte bei Räikkönen nach der letzten freien Trainingsstunde am Samstagmorgen noch viel Zuversicht geherrscht, nachdem der 40-Jährige die achtschnellste Runde gedreht hatte. «Am Morgen lief es noch ganz gut», bestätigte er denn auch gewohnt wortkarg. Doch im Abschlusstraining unterlief dem 309-fachen GP-Teilnehmer im entscheidenden Moment ein ärgerlicher Fehler, wie er nach getaner Arbeit erklärte.

«Es ist natürlich eine Enttäuschung, schon im Q1 rauszufliegen, nachdem wir eine gute Session am Morgen erlebt hatten», brummte der Vorjahres-Sieger. «Aber ich machte beim Anbremsen der zwölften Kurve einen Fehler, ich blockierte ein Vorderrad und das hat mindestens drei Zehntel gekostet, damit wäre ich vier oder fünf Positionen weiter vorne gelandet und hätte den Sprung ins Q2 geschafft», seufzte er.

«Damit hatte sich das Qualifying, ohne den Fehler hätte ich den Sprung ins Q2 locker geschafft», ärgerte sich der Iceman, der auch mahnte: «Nun liegt noch ein ganzer Berg an Arbeit vor uns, um das wieder auszugleichen. Und wir werden natürlich unser Bestes geben», fügte der frühere Ferrari-Pilot an.

Alfa Romeo-Teamchef und Sauber-CEO Frédéric Vasseur fasste zusammen: «Wir haben am Morgen noch einige grosse Fortschritte erzielt und gingen entsprechend zuversichtlich ins Qualifying, doch letztlich konnten wir die Erwartungen nicht erfüllen. Es ist enttäuschend, mit beiden Autos im Q1 hängenzubleiben, auch wenn die Abstände sehr gering waren und eine einzelne Zehntel da und dort wohl schon den Unterschied gemacht hätte. Es wird nicht einfach, im Rennen wieder nach vorne zu kommen, aber wir werden natürlich alles geben und das Beste aus unseren Möglichkeiten machen.»

Und Giovinazzi ergänzte: «Wir haben sehr viel mehr erwartet, speziell nach dem guten dritten Training, doch letztlich habe ich den Q2-Aufstieg um ganz wenig verpasst, es fehlte weniger als eine Zehntel. Das Rennen wird von unserem Startplatz aus schwierig, deshalb müssen wir herausfinden, wie wir das Beste aus unserem Renntempo machen können. Ich glaube an uns, mal schauen, wie weit wir wieder nach vorne kommen werden.»

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