Toto Wolff: «Ferrari hätte das nicht akzeptiert»

Von Agnes Carlier
Formel 1
Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff

Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff

Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff räumt ein, dass es Gespräche gab, bei der es um die Rolle des Formel-1-CEO ging. Doch dass er die Formel-1-Führung übernimmt, hätte Ferrari ohnehin verhindert, ist er sich sicher.

Gestern bestätigte die Formel 1, was schon seit einiger Zeit gemunkelt wurde: Der frühere Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali übernimmt ab 1. Januar 2021 die Rolle des CEO der Königsklasse von Chase Carey. Vor der offiziellen Bekanntgabe wurde darüber spekuliert, dass der aktuelle Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff auf den Amerikaner folgen könne.

Und das war nicht aus der Luft gegriffen, denn in Sotschi bestätigte der Österreicher, dass es erste Gespräche diesbezüglich gab, die jedoch zu nichts geführt haben. Das lag nicht zuletzt an Wolff selbst, der seinen aktuellen Posten nicht aufgeben wollte. «Ich denke, jeder weiss, dass es erste Gespräche mit Greg Maffei von Liberty Media gab, aber daraus hat sich nichts ergeben. Wir kommen gut miteinander aus, ich respektiere Greg Maffei sehr für seine Errungenschaften, aber ich liebe es, da zu sein, wo ich jetzt bin.»

Der Wiener schwärmte: «Ich habe feststellen dürfen, dass ich den Kampf gegen die Zeit, den Wettbewerb und das Racing so sehr liebe, dass ich mich jeden Tag kneifen muss, um zu realisieren, dass ich als Miteigentümer des Teams von Mercedes bin.» Gleichzeitig glaubt er auch, wegen Ferrari keine echte Chance gehabt zu haben: «Letztlich wäre ich nirgendwo gelandet, denn Ferrari hätte das nicht akzeptiert.»

Ferrari hätte sein Veto-Recht genutzt, um das zu verhindern, ist Wolff überzeugt. «Ich weiss das, aber es ist okay. Das ist ihr Recht, das ich respektiere und wahrscheinlich hätte ich die gleichen Gedanken. Letztlich hätte ich vielleicht anders entschieden, denn es geht doch darum, den Besten zu finden, aber ich denke, den haben sie jetzt mit Stefano auch gefunden.»

Die Domenicali-Verpflichtung sei ein grossartiger Zug von Liberty Media, stellte der 48-Jährige klar.. «Ich denke, er ist eine grossartige, sehr integre Person und er kennt den Sport. Er war Sportdirektor, Teamchef, hat schwierige und erfolgreiche Zeiten durchlebt und ich denke, er ist eine sehr, sehr gute Wahl für diese Rolle.»

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