Hodgkinson: Red Bull Racing und Mercedes einigen sich

Von Otto Zuber
Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner

Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner

Im April hatte Red Bull Racing die Verpflichtung des früheren Mercedes-Mitarbeiters Ben Hodgkinson vermeldet. Nun haben sich die WM-Rivalen auf einen Termin für den Arbeitsstart des Ingenieurs geeinigt.

Die Verpflichtung von Ben Hodgkinson wird als grosser Coup gewertet, denn zuletzt war er als Head of Engineering bei WM-Gegner Mercedes tätig. Der Ingenieur, der jahrzehntelang für die Sternmarke arbeitete, soll sich in erster Linie um die Entwicklung der nächsten Motorengeneration kümmern, die als erste hauseigene Antriebseinheit von «Red Bull Powertrains» zum Einsatz kommen soll.

Es dauerte Monate, bis auch öffentlich wurde, ab wann der hochkarätige Mitarbeiter in Diensten von Red Bull stehen wird. Am gestrigen Freitag verkündeten die beiden Spitzen-Rennställe nun, dass man sich auf den 24. Mai 2022 als Startdatum für Hodgkinson geeinigt hat.

Hodgkinson arbeitete in seiner frühen Karriere als Entwickler von Rennmotoren für die Rallye-WM und für Le Mans, bevor er im August 2001 zu «Ilmor Racing Engines» wechselte, dem heutigen Rennmotorenwerk von Mercedes, das nun unter dem Namen «Mercedes AMG High Performance Powertrains» bekannt ist.

Red Bull Racing-Teamchef und CEO Christian Horner freut sich über den Neuzugang. «Wir wollen mit der Gründung von Red Bull Powertrains unser Schicksal selbst in die Hand nehmen und eine Red Bull Power Unit für die nächste Motorengeneration entwickeln. Die Verpflichtung von Ben unterstreicht unsere längerfristigen Absichten und wir werden ihn und sein Team mit allen verfügbaren Mitteln unterstützen, um langfristig erfolgreich zu sein», versprach er, als die Verpflichtung bekanntgemacht wurde.

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11.–13. März: Testfahrten Sakhir, Bahrain
20. März: Sakhir, Bahrain
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24. April: Imola, Italien
8. Mai: Miami, USA
22. Mai: Barcelona, Spanien
29. Mai: Monte Carlo, Monaco
12. Juni: Baku, Aserbaidschan
19. Juni: Montreal, Kanada
3. Juli: Silverstone, Grossbritannien
10. Juli: Spielberg, Österreich
24. Juli: Le Castellet, Frankreich
31. Juli: Budapest, Ungarn
28. August: Spa-Francorchamps, Belgien
04. September: Zandvoort, Niederlande
11. September: Monza, Italien
25. September: Sotschi, Russland
2. Oktober: Singapur
9. Oktober: Suzuka, Japan
23. Oktober: Austin, USA
30. Oktober: Mexiko-Stadt, Mexiko
13. November: São Paulo, Brasilien
20. November: Yas Marina, Abu Dhabi

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