Dämpfer für die Bieter
Britischer Kartell-Rechtler spricht von Bedenken hinsichtlich geplanter Übernahme der F1-Vermarktungsrechte durch Medien-Mogul Rupert Murdoch.
Die angedachte Übernahme der Formel-1-Vermarktungs-Holding "Topco" durch den australischen Medienmogul Rupert Murdoch verliert ihren Schrecken, zumindest für Bernie Ecclestone, der gemeinsam mit CVC Capital Partners die Anteile hält und drohte, aus dem Geschäft zu kippen.
"Ein Übernahme-Begehren durch Murdochs "News Corporation" würde Bedenken auslösen", sagt Paul Stone, ein hochrangiger britischer Wettbewerbs-Jurist.
Murdoch würde die Fernsehrechte über sein Sender-Imperium verstreuen können oder diesen Prozess beeinflussen können – ohne echte Wettbewerbschance für andere Bieter. Mit anderen Worten, die Kartellbehörde könnte den 80-jährigen Ecclestone vor dem Verlust seiner Macht retten.
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