Sebastian Vettel (Aston Martin): Magie in Singapur

Von Mathias Brunner
Nach dem Singapur-GP 2019: Charles Leclerc, Ferrari-Stratege Iñaki Rueda, Sieger Sebastian Vettel und Max Verstappen

Nach dem Singapur-GP 2019: Charles Leclerc, Ferrari-Stratege Iñaki Rueda, Sieger Sebastian Vettel und Max Verstappen

Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel und der Marina Bay Circuit von Singapur, das ist eine Liebesgeschichte: Fünf Mal konnte der Deutsche auf dem Strassenkurs siegen. Wie die Aussichten für 2022 stehen

Sebastian Vettel hat Ende Juli nicht um den heissen Brei herumgeredet, als er ankündigte, dass Ende 2022 Schluss ist mit Formel 1. «Natürlich waren die Ergebnisse in diesem Jahr nicht das, was wir uns erhofft hatten. Aber Gedanken um meinen Rücktritt habe ich mir schön länger gemacht.»

In seinen vierzehn Grands Prix 2022 konnte Vettel nur sechs Mal in die Top-Ten fahren, mit Rang 6 in Baku als Highlight. Der Heppenheimer liegt auf dem 13. WM-Zwischenrang, realistisch nur mit der Chance, noch die vor ihm liegenden Kevin Magnussen und Pierre Gasly zu überholen.

Da sieht die Erfolgsbilanz in Singapur ein wenig anders aus: Fünf Siege (drei mit Red Bull Racing, zwei mit Ferrari), davon sein 53. und bislang letzter 2019, acht Podestplätze, vier Pole-Positions.

Vettel hat zu Singapur gesagt: «Ich mag Strassenkurse generell, und die wellige Strecke des Marina Bay Circuit gibt unserer Aufgabe nur noch mehr Pfeffer. In der Nacht zu fahren, hebt die Schönheit der Gebäude hervor. Es kommt alles zusammen: Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit, die nahestehenden Mauern, null Zeit zum Ausruhen, eine hohe Wahrscheinlichkeit von Safety Car-Phasen, da muss auch das Team in Sachen Strategie hellwach sein.»

Aber wie fit ist der Aston Martin von Vettel für diese Strecke, auf welcher die Formel 1 seit 2019 nicht mehr angetreten ist? Teamchef Mike Krack: «Wir bringen einige Verbesserungen nach Singapur, und ich bin zuversichtlich, dass wir auf einer Strecke mit hohem Abtriebsniveau konkurrenzfähig sein werden.»

Den Rest muss dann jene Extraprise Magie erledigen, die Vettel auf Strassenkursen und ganz besonders in Singapur oft beifügen konnte.

Grosser Preis von Italien, Autodromo Nazionale Monza

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:20:27,511 h
02. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +2,446 sec
03. George Russell (GB), Mercedes, +3,405
04. Carlos Sainz (E), Ferrari, +5,061
05. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +5,380
06. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, +6,091
07. Lando Norris (GB), McLaren, +6,207
08. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +6,396
09. Nyck de Vries (NL), Williams, +7,122
10. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo, +7,910
11. Esteban Ocon (F), Alpine, +8,323
12. Mick Schumacher (D), Haas, +8,549
13. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, +1 Rde
14. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, +1 Rde
15. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +1 Rde
16. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1 Rde
Out
Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, Motorschaden
Lance Stroll (CDN), Aston Martin, Energie-Rückgewinnung
Fernando Alonso (E), Alpine, Wasserverlust, Motor überhitzt
Sebastian Vettel (D), Aston Martin, Energie-Rückgewinnung

WM-Stand (nach 16 von 22 Rennen)

Fahrer
01. Verstappen 335 Punkte
02. Leclerc 219
03. Pérez 210
04. Russell 203
05. Sainz 187
06. Hamilton 168
07. Norris 88
08. Ocon 66
09. Alonso 59
10. Bottas 46
11. Gasly 22
12. Magnussen 22
13. Vettel 20
14. Ricciardo 19
15. Schumacher 12
16. Tsunoda 11
17. Zhou 6
18. Stroll 5
19. Albon 4
20. De Vries 2
21. Latifi 0
22. Nico Hülkenberg (D) 0

Konstrukteurspokal
01. Red Bull Racing 545 Punkte
02. Ferrari 406
03. Mercedes 371
04. Alpine 125
05. McLaren 107
06. Alfa Romeo 52
07. Haas 34
08. AlphaTauri 33
09. Aston Martin 25
10. Williams 6

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