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Schleudersitz Teamchef: 8 von 10 sind nicht mehr da

​Was für ein Schleudersitz! In den letzten 26 Monaten haben acht Rennställe einen neuen Teamchef erhalten, teilweise mehrfach. Geblieben sind nur Christian Horner (Red Bull Racing) und Toto Wolff (Mercedes).

Formel 1

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Der Platz des Formel-1-Teamchefs gleicht immer mehr einem Schleudersitz, so wie der Posten eines Fussballtrainers. Unglaublich, was sich von Ende 2022 bis Anfang 2025 alles verändert hat – acht der zehn GP-Rennställe haben nicht mehr den gleichen Teamchef!

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Die Ausnahme der Regel sind ausgerechnet die alten Rivalen Christian Horner und Toto Wolff. Der Engländer ist seit dem Einstieg von Red Bull Racing 2005 Chef des Teams aus Milton Keynes, und der Wiener Wolff wurde vor fast genau zwölf Jahren Steuermann des F1-Rennstalls von Mercedes-Benz – und bleibt das mindestens für drei weitere Saisons.

Aber sonst? Wechsel hüben und drüben.

Ende 2022 musste Mattia Binotto bei Ferrari gehen, weil auch er es nicht geschafft hatte, die Weltmeister zum ersten Fahrer-WM-Titel seit 2007 zu führen. Der Franzose Fred Vasseur kam für ihn und knabbert nun an der gleichen Aufgabe.

Der gleiche Vasseur hatte den Alfa Romeo genannten Rennstall Sauber geführt, Anfang 2023 wurde Alessandro Alunni Bravi zum de facto-Teamchef erklärt, auch wenn er offiziell immer "Team-Repräsentant" genannt worden ist.

Bei Sauber zunächst als CEO an der Arbeit: Andreas Seidl. Er stellte die Weichen zum Vertrag mit Nico Hülkenberg. Dann aber stolperte der Passauer Seidl über einen Machtkampf mit Oliver Hoffmann von Audi.

Die Deutsche Firma trennte sich kurzerhand von beiden und holte obigen Binotto, in Doppelfunktion als Sauber/Audi-CEO und -Teamchef, bis im Juli 2025 der langjährige Red Bull Racing-Sportchef Jonathan Wheatley den Posten des Teamchefs übernimmt.

Seidl trennte sich vorzeitig von McLaren, um in der Schweiz den Weg für den Formel-1-Einstieg von Audi zu glätten, auf ihn folgte beim zweitältesten GP-Rennstall McLaren der Italiener Andrea Stella, zuvor Technikchef.

Einen ähnlichen Weg ist Ayao Komatsu gegangen – vom leitenden Ingenieur ist der Japaner in Haas-Diensten Anfang 2024 zum Nachfolger von Günther Steiner ernannt worden.

Beim zweiten Red Bull-Rennstall, den Racing Bulls, folgten Laurent Mekies und Peter Bayer Ende 2023 auf Franz Tost. Der Österreicher hatte seit 2006 mit ruhiger, sicherer Hand das Team aus Faenza geführt und ging in wohlverdienten Ruhestand.

So friedlich war das Alpine nicht. Bei den Franzosen konnten weder Cyril Abiteboul noch Davide Brivio oder Otmar Szafnauer die Erwartungen der Renault-Chefetage erfüllen, sie wurden alle aufs Abstellgleis gestellt oder entsorgt, Bruno Famin leitete das Team übergangsmässig.

Ende Juli gab der Franzose zu, dass er seinen Posten räumen muss. Auf ihn folgte bei Alpine der Engländer Oliver Oakes.

Williams wurde verkauft an Dorilton Capital, Teamchefin Claire Williams musste gehen, danach leitete Simon Roberts kurz das Team, bevor der Deutsche Jost Capito dringend notwendige Aufbauarbeit leistete. Seit Januar 2023 führt James Vowles das Ruder, und so soll es auch auf Jahre hinaus bleiben.

Bei Aston Martin erhielt im Februar 2022 Otmar Szafnauer den Laufpass (nach mehr als zehn Jahren Arbeit in Silverstone, als das Team auch Force India und Racing Point hiess), für ihn kam Mike Krack. Aber auch dem Luxemburger war von Anfang an klar: Er wird am Erfolg gemessen.

2023 schnitt Aston Martin vor allem in der ersten Saisonhälfte sehr gut ab, die Saison 2024 war eine Ernüchterung: kein einziger Podestplatz. Am 10. Januar 2025 bestätigte Aston Martin: Der neue Teamchef heisst Andy Cowell, Krack rückt ins zweite Glied.

Fazit: Bei acht Rennställen mehr als ein Dutzend Wechsel auf dem Posten des Teamchefs in den vergangenen 26 Monaten!

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